Lokalsport Südpfalz Handball: Endspurt des TVO um die beste Oberliga-Saison
Zwei Heimspiele hat der TV Offenbach in der Handball-Oberliga-Saison noch, vier Punkte will er daraus holen. 37 Punkte wären die beste Punkteleistung der Offenbacher jemals in der Oberliga. „Damit hätte wohl niemand gerechnet“, sagt Trainer Michael Übel.
Am Sonntag um 18 Uhr soll gegen die HSG Worms gepunktet werden. „Dort haben wir eines unserer schlechtesten Spiele der Saison gezeigt“, erinnert sich Übel. Der TVO verlor 30:33. Eine Manndeckung gegen Lukas Klein brachte das Offenbacher Team aus dem Konzept. „Wir sind auf viele Varianten eingestellt: 6-0, 5-1, auch Manndeckung – wir sind besser vorbereitet als im Hinspiel“, sagt Übel, dem damals auch drei Spieler fehlten. Diesmal sind alle Mann an Bord, um die Saison erfolgreich zu Ende zu spielen.
Der TVO belegt mit 33:23 Punkten Platz 7 der Tabelle. In seiner ersten Runde als „aktiver“ Trainer habe er viele neue Erfahrungen gesammelt, sagt Übel. Für ihn persönlich sei die Runde sehr positiv. Die Mannschaft habe ihn gut angenommen, habe den ehemaligen Mitspieler in der neuen Rolle akzeptiert und Respekt gezeigt. „Dafür ein großes Lob an das Team“, so Übel. Die Mannschaft habe sich auch spielerisch weiterentwickelt, einige Spieler hätten über die Saison an Selbstvertrauen gewonnen. „Wir haben dieses Jahr auch die knappen Spiele gewonnen, das ist ein Schritt nach vorne. Mit dem nötigen Selbstvertrauen waren wir auch unter Druck in den Spielen erfolgreich“, hat der junge Trainer in seinem ersten Jahr beobachtet.
Übel: „Eine super gute Saison von uns“
„Auch tabellarisch war es eine super gute Saison von uns. Viele denken, wir haben eine super Hinrunde gespielt und sind dann abgefallen. Aber wenn wir jetzt vier Punkte holen, war die Rückrunde mit 19 Punkten sogar besser als die Hinrunde mit 18 Punkten“, stellt Übel fest.
Sein Saisonziel – nichts mit dem Abstieg zu tun haben – hat die Mannschaft deutlich übertroffen, das von den Spielern formulierte Ziel – 30 Punkte – auch. Mit den Neuzugängen ist der Coach ebenfalls zufrieden. „Die haben sich schnell mega gut integriert“, sagt er. Das neue Torwart-Duo Norman Dentzer und Felix Müller musste ein schweres Erbe als Nachfolge von Florian Pfaffmann und Ilan Eigenmann antreten und übertraf Übels Erwartungen. Und „mit Lukas Klein, der zuvor nie auf der Mitte gespielt hat und alle unsere Konzepte lernen musste, konnte man so auch nicht rechnen“.
Bevor es in die Handballpause geht, heißt das Ziel der Offenbacher: Vier Punkte aus zwei Heimspielen – und die beste TVO-Oberliga-Saison spielen. meyd