Basketball Geil gestartet, aber der TV Bad Bergzabern verliert
Nur im ersten Viertel schnupperte der TV Bad Bergzabern am Überraschungscoup. Gegen den Tabellenzweiten der 2. Basketball-Regionalliga Südwest, die Bona Baskets Limburg, unterlagen die Kurstadt-Korbjäger 66:77 (33:39).
Der Start war verheißungsvoll. Mit großem Tempo und toller Trefferausbeute lief offensiv zunächst alles wie am Schnürchen. Nach zehn Minuten führte das Team um Spielertrainer Jeremy Black mit 23:16 und erwischte den großen Favoriten auf dem falschen Fuß. Doch die Hessen fanden am Samstagabend schnell in die Spur zurück und drehten mit einem deutlich 23:10 gewonnenen zweiten Spielabschnitt die Partie noch vor dem Seitenwechsel.
Schwache Wurfausbeute
Im dritten Durchgang dominierte das Topteam der Regionalliga weiter die Partie und hielt die TVB-Cracks auf Distanz. Zwar gaben die Black-Schützlinge nie auf, bewiesen gerade im Schlussviertel nochmals große Moral und einen unbändigen Kampfgeist. Bergzaberns Basketballer konnten die „Crunchtime“ auch knapp (16:15) für sich entscheiden – doch entscheidend auf die Pelle rücken konnten sie den Limburgern nicht mehr.
Der Heimsieg wäre möglich gewesen. Die Wurfausbeute an der freien Linie war aber eine „Katastrophe“. Gerade einmal sechs von 14 Versuchen fanden die Limburger Reuse – mit nur 43 Prozent Trefferausbeute der schlechteste Wert der gesamten Saison. Die acht verschenkten Punkte fehlten dem Team in der Endabrechnung genau so wie die vielen anderen vergebenen guten Einlegemöglichkeiten.
Blaupause
„Wir sind wirklich richtig geil gestartet. Das erste Viertel war ganz stark und die Führung verdient. Weil wir gut zusammenspielten und die Verteidigung perfekt passte“, sagte TVB-Spielmacher Martin Langenfeld nach dem Abpfiff. „Das zweite Viertel war dann die Blaupause von Teilabschnitt eins – nur anders herum. Wir verteidigten nicht mehr so gut und Limburg kam richtig gut ins Laufen.“ Bergzaberns Antreiber bemängelte, dass die TVB-Cracks die Intensität nicht konstant, sondern immer nur für kürzere Phasen hochhielten, in denen sie dann Limburg ein absolut ebenbürtiger Gegner waren. „Wir haben nicht genug miteinander geredet auf dem Feld und in mehreren Momenten mit schwacher Defensive Limburg immer wieder gestattet, mit einigen Punkten wegzuziehen“, meinte Langenfeld. „So ging es bis zum Schluss. Dann war das Ding leider durch!“
So spielten die Bergzaberner: Schmid (18 Punkte), Behrendt (14), Wroblewski (10), Black (8), Langenfeld (7), Tübel (6), Bergmann (3), Michel, Hurtel, Reisberger, Aaron Schmitz.