Lokalsport Südpfalz Florian Gander mit viel Geduld

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JOCKGRIM (effi). Meist ist immer nur die Rede von den Torjägern, doch oft sind es die Torleute, die einer Mannschaft zum Erfolg verhelfen. Florian Gander ist Keeper des A-Klasse-Meisters TSG Jockgrim.

VfR Kandel, SV Hatzenbühl, SV Rheinzabern, SV Weingarten, SV Erlenbach – das waren die Stationen des 29-jährigen verheirateten Vaters, bevor er nach Jockgrim kam. Vater Klaus hatte es ihm früher einmal in Erlenbach vorgemacht, wie man zwischen den Pfosten auf dem Posten sein muss. Im April 2011 parierte der Sohnemann für Erlenbach beim Kreispokalsieg im Elfmeterschießen dreimal. In Jockgrim war es in dieser Saison nicht einfach für den Daimler-Beschäftigten, der in Wörth wohnt. Denn zunächst saß er auf der Bank, hatte in der Vorrunde wenig Einsätze. „Doch dann, in der entscheidenden Phase, war er der sichere Rückhalt der Mannschaft“, hält TSG-Spielleiter Jochen Hellmann große Stücke auf den Tormann, „der sich hundertprozentig in den Dienst der Mannschaft stellt und ein ruhiger und hilfsbereiter Typ ist.“ Wem er in seiner Laufbahn am meisten zu verdanken hat? „Meinen Eltern, weil sie mich früher überall hingefahren haben und bis heute unterstützen“, sagt Gander, der in der Freizeit gerne selbst Treffer erzielt – beim Dart. (Repro: effi)

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