Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel Falsch gemessen? Anton Seitz bekommt nur drei Weitsprünge

Falsch gemessen worden? Anton Seitz.
Falsch gemessen worden? Anton Seitz.

Eine Unachtsamkeit der Kampfrichterin bei der elektronischen Weitenmessung bringt Anton Seitz vom TV Nußdorf bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften der U20 in Sindelfingen um den Einzug ins Weitsprungfinale. Tim Müller von der LG Rülzheim bricht den 3000-Meter-Lauf ab.

Seitz sprang nach seiner Leistung von 6,69 Metern als einer der jüngsten Teilnehmer im dritten Durchgang in die Nähe der Sieben-Meter-Anzeigemarke. Die Kommentatorin des Livestreams sprach „von einem weiten Satz des süddeutschen Vizemeisters“. Auf der Anzeigetafel wurden dann 6,66 Meter angezeigt. Mit 6,89 Metern kam man in den Endkampf mit drei weiteren Versuchen. Der U18-Athlet kann trotzdem zufrieden sein. Er lag als 13. einen Platz vor dem süddeutschen Meister Alexander Mann aus Bayern. Die Siegerweite: 7,39 Meter.

Auf ungünstigen Bahnen

Bereits am ersten Tag traten seine Teamkollegen der Startgemeinschaft in der 4 x 200-Meter-Staffel an. Sprinter Simon Oehl und die Ersatzläufer 400-Meter-Hürdenläufer Clemens Pfadt, Allrounder Konstantin Kugler und Dreispringer Frederik Bender konnten mit 1:33,77 Minuten ihr Leistungsniveau abrufen und waren 27. Bayer Leverkusern gewann mit 1:26,97.

Im Kugelstoßen kam Lea Braun vom LCO Edenkoben mit 11,74 Metern fast an ihre Bestweite heran und belegte den zwölften Rang. Fürs Finale hätte sie 12,21 stoßen müssen.

Aufgrund ihrer Vorleistungen bekamen die Germersheimer 200-Meter-Sprinter die ungünstigen Bahnen 1 und 2 zugeteilt. Constantin Reiß mit 22,60 Sekunden und Sevetlana Da Silva mit 26,11 kamen nicht an ihre Bestzeiten heran und schieden in den Halbfinals aus.

Zum ersten Mal ausgestiegen

Wettkampferfahrung sammelte die jüngste 1500-Meter-Läuferin Sylvie Bode vom TSV Kandel in 4:54,32 Minuten als Letzte ihres Vorlaufs.

Tim Müller von der LG Rülzheim, dem eine gute Platzierung über die 3000 Meter zugetraut wurde, hatte aufgrund einer Erkältung auf den Start bei den „Süddeutschen“ verzichtet und ging sichtlich geschwächt in das Rennen. Er hatte auch noch mit Übelkeit zu kämpfen und stieg zum ersten Mal aus einem Rennen aus. Benjamin Klonowski (TuS Lichterfelde) gewann in 8:40,24 Minuten. Im Januar war der Mechtersheimer Müller die Strecke in Ludwigshafen in 8:42,27 gelaufen.

Constantin Reiß im Halbfinale über 200 Meter.
Constantin Reiß im Halbfinale über 200 Meter.
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