fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Fabio Bender: Sein erstes Wort war „Ball“

Fabio Bender (in Blau) im Spiel in Altleiningen.
Fabio Bender (in Blau) im Spiel in Altleiningen.

Schafft es die Viktoria Herxheim in der Fußball-Landesliga noch, sich auf einen Aufstiegsrundenplatz vorzuarbeiten? Ein Heimsieg gegen den Tabellenzweiten SV Büchelberg ist nötig (Samstag, 16 Uhr). Eine wichtige Rolle wird Fabio Bender spielen.

Der 21-Jährige erzielte fünf der bislang 19 Treffer der Viktoria. Er sei sich sicher, dass die Mannschaft die Qualität und Bissigkeit habe, das Ding noch umzudrehen, sagt Bender. „Der SVB ist ebenfalls eine starke Mannschaft. Dennoch werden wir dem vermeintlichen Favoriten das Leben über die vollen 90 Minuten, inklusive der Nachspielzeit, zur Hölle machen.“

Bender wohnt in Lingenfeld. Mit dem Abi 2019 hat er eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der BASF begonnen, die er voraussichtlich Anfang 2022 abschließen wird. Die Liebe zum Fußball wurde ihm in die Wiege gelegt. Das erste Wort, das er ausgesprochen habe, sei „Ball“ gewesen, weiß er von seinen Eltern. Mit vier Jahren war er bei den Bambini der TSV Lingenfeld. Mit zehn Jahren wechselte er zu Phönix Bellheim. In einem Pokalspiel der B-Jugend gegen Herxheim erzielte er den einzigen Treffer. Dies sei der Grund gewesen, berichtet Fabio Bender, weshalb ihn die Viktoria unbedingt haben wollte. Seitdem trage er mit ein wenig Stolz die blau-weißen Farben.

American Rap vorm Spiel

In seiner Freizeit treibt er gerne Sport. Gerade habe aber das Lernen Vorrang. Normalerweise besuche er ein Fitnessstudio. Langeweile übermanne ihn nie. Hobbys wie Schlagzeug oder Tennis habe er aus zeitlichen Gründen aufgeben müssen. Bender hört gern American Rap/Hip- Hop: „Vor den Spielen höre ich extra ein paar Lieder, die mich pushen und heiß auf die 90 Minuten Fußball machen.“ Sobald er den Sportplatz betrete, gebe es nur den Fußball.

Ballack und Insigne

Benders Idol ist Michael Ballack. Daher trage auch er heute noch die Rückennummer 13. Er nennt auch Lorenzo Insigne vom SSC Neapel. Der beweise immer wieder, dass man auch mit 1.63 Metern ein Weltfußballer sein könne. Er selbst sei gleich groß und spiele auch auf dem Flügel.

Sein Vater wirkt noch bei der AH der TSV Lingenfeld mit. Sein Bruder sei ebenfalls in seiner Kindheit sehr oft auf dem Sportplatz gewesen. Ein Knorpelschaden im Knie hindere ihn am aktiven Sport.

Herxheims Trainer Jens Bodemer kann fast aus dem Vollen schöpfen. Fabian Clever ist nach seiner Knöchelverletzung im Aufbautraining. Kevin Baltrusch ist beruflich unterwegs.

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