Lokalsport Südpfalz Die Zeit der Kreuzbandrisse

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KANDEL/OFFENBACH (kebe/mame/thc). Auf maximal 38 Punkte kann der Tabellen-14. FSV Offenbach in der Fußball-Verbandsliga noch kommen, die Region von Dudenhofen (Rang sechs) und Fußgönheim. Gegen den Ludwigshafener SC (15.) darf es nichts anderes als einen Heimsieg geben. Ebenfalls am Sonntag um 15 Uhr erwartet der VfR Kandel (13.) den SV Rodenbach, der 34 Punkte hat. Jahn Zeiskam (33 Punkte) spielt morgen um 16 Uhr bei Fortuna Mombach (31 Punkte).

Kandels 3:1-Sieg beim Schlusslicht SpVgg Ingelheim war das Ergebnis von großer Überlegenheit. Florian Hornig setzte in der Nachspielzeit mit seinem 13. Saisontreffer den Schlusspunkt. „Es zeigt, dass wir mit einem gewissen Druck umgehen können und die Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen funktioniert. Dies stimmt mich zuversichtlich für den restlichen Saisonverlauf“, sagt Marc Staiger. Benedikt Brück wird wegen einer Leistenzerrung wohl ausfallen. Hornig konnte wegen muskulärer Probleme nur leichtes Lauftraining absolvieren. Als Ersatz für Stammkeeper Julian Roth (wechselt zur neuen Saison als Spielertrainer zum TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen) wurde Patrick Aust verpflichtet. Er kommt vom Nachbarverein SV Olympia Rheinzabern aus der A-Klasse Süd. Er wird im August 23 Jahre alt und absolviert eine kaufmännische Ausbildung bei einem EDV-Dienstleister in Karlsruhe. „Er ist ein mitspielender Schlussmann und besitzt ähnliche Qualitäten wie Julian Roth“, so VfR-Präsident Charly Geiger. Voraussetzung für den dritten Heimsieg der Saison ist eine hellwache Abwehr. Die Gäste aus dem Nordwesten Kaiserslauterns haben mit Marco Heieck den Topscorer der Liga. Dem 26-jährigen Stürmer gelangen bisher 19 Saisontreffer, sein Team hat sich nach einer Niederlagenserie wieder gefangen. Dem 5:0 in Mombach folgte ein 1:0 gegen Fußgönheim. „Daran wollen wir anknüpfen und uns mit einem Erfolg den Klassenerhalt sichern“, sagt Trainer Stefan Schehl. Das Hinspiel endete 1:1. Ohne Torwart Christoph Gadinger, der sich das Kreuzband gerissen hat, muss der FSV Offenbach im Kellerduell gegen den LSC bestehen. Der Liga-14. kann mit Glück die Klasse halten, der 15. nicht. „Das ist ein schweres Spiel gegen einen Gegner, mit dem wir nicht viele gute Erinnerungen verbinden. Aber beim 3:1-Erfolg im Hinspiel haben wir gezeigt, wie es gehen kann“, so FSV-Trainer Dietmar Bittner. Er warnt vor den Gebrüdern Rehhäußer, die Spiele entscheiden können. Jens Rehhäußer, der zuletzt beim 3:1 in Winnweiler fehlte, kommt auf zehn Saisontore, Bruder Erik auf sechs und ist damit der zweitbeste LSC-Torjäger. Bittner ruft die Begegnung zum „Spiel der Spiele“ aus, weiß, dass beide Mannschaften sich noch einmal voll ins Zeug legen werden. Im FSV-Tor wird Dennis Mandery stehen. Er hat in der Vergangenheit stets gezeigt, dass er den Stammkeeper gleichwertig ersetzen kann. Gadinger hatte sich die schwere Verletzung übrigens schon im Heimspiel gegen Idar-Oberstein zugezogen, als er den Strafstoß, der zum 1:1-Ausgleich führte, verursachte. Dennoch spielte er die 90 Minuten durch. Auf die Zähne beißen müssen die A-Jugendlichen des FSV. Marcel Meinzer muss nun doch in der Jugend aushelfen. Bittner bekommt wieder Christoph Wörzler, Paul Stock und Raphael Gehrlein. Ob mit einer oder zwei Spitzen begonnen wird, ließ er offen. Fakt ist: Mit zwei Spitzen lief es zum Start ins neue Jahr irgendwie runder beim FSV. Seit Bittner gegen Idar-Oberstein und in Morlautern wieder einen der beiden forschen Jungspunde zugunsten eines weiteren Sechsers geopfert hat, stockt auch die Tor- und Punkteausbeute wieder. Fehlen wird neben Gadinger vermutlich Janik Schneider, der gestern noch erkrankt im Bett lag. Die Erfolgsserie des TB Jahn Zeiskam wurde durch das 0:4 beim SC Idar-Oberstein gestoppt. Zwei frühe Tore sorgten für die Entscheidung. „Wir waren die erste halbe Stunde noch gar nicht auf dem Platz und wurden dafür bestraft“, konstatiert TB-Coach Sahin Pita. Nach vielen Spielen auf hohem Niveau möchte er die Niederlage nicht dramatisieren. Am Sonntag fordert er einen Sieg. Die Begegnung in der Landeshauptstadt findet auf Kunstrasen statt. Pita wollte auf gleichem Geläuf in Bellheim trainieren, doch dies wurde angeblich von der zuständigen Behörde untersagt. Zum Saisonfinale muss der Jahn ohne drei Leistungsträger auskommen: Serkan Toker erlitt im Spiel gegen Fußgönheim einen Kreuzbandanriss, Gino Padberg hat sich gegen den TuS Mechtersheim die Bänder gerissen. Pascal Thiede erlitt am Montag im Training einen Außenbandriss im Sprunggelenk. Mombach befindet sich in einer Formkrise. Der Abstieg in die Landesliga wurde nur durch den kurzfristigen Rückzug des TDSV Mutterstadt vermieden. Nach einem überraschenden siebten Platz nach der Vorrunde gelang der Truppe von Thomas Eberhardt im neuen Jahr erst ein Sieg, magere sechs Treffer in der Rückrunde bedeuten Ligaminusrekord. Das Hinspiel konnten die Mombacher mit 3:2 für sich entscheiden.

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