Lokalsport Südpfalz Der VfR Kandel kommt weiter

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JOCKGRIM/HERXHEIM. Fußball-Verbandsligist VfR Kandel hält im Achtelfinale des Südwest-Verbandspokals das Fähnchen für die südpfälzischen Clubs hoch. Mit 3:2 (1:1) setzte er sich gestern Abend beim Bezirksligisten TSG Jockgrim durch. Landesligist SV Viktoria Herxheim scheiterte am Verbandsligisten SV Herschberg – mit 1:3 nach neun Minuten, die alles entschieden.

Die Herschberger trafen auf eine motivierte Viktoria, die mit viel Leidenschaft spielte und sich ein Chancenplus erkämpfte. Nach einer halben Stunde hätten die Platzherren klar auf der Siegerstraße sein müssen. Philipp Keller traf in der 29. Minute die Unterkante der Latte. Hermersberg ging bei seiner ersten reellen Chance durch Spielertrainer Jens Mayer in Führung. Hoffnung, das Blatt zu wenden, kam bei der Viktoria in der 58. Minute auf. Dennis Bodenseh war per Kopf zum 1:1 erfolgreich. Die Viktoria hatte weiterhin die klareren Torchancen. Patrick Stieber hatte den Führungstreffer auf dem Fuß, zwei Meter vor dem gegnerischen Gehäuse konnte er nicht vollstrecken. Im Gegenzug brachte Christian Pabst seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall. Dennie Schmidt verwandelte den Strafstoß zum 1:2 (64.). Als Nico Freiler vier Minuten später mit einem Distanzschuss Konstantin Stengel im Herxheimer Gehäuse überlistete, war die Partie entschieden. SV-Spielertrainer Jens Meyer fasste es so zusammen: „Hauptsache, wir sind eine Runde weiter.“ Enttäuschung auf der Herxheimer Seite, weil man für den großen Einsatz nicht belohnt wurde. Die Viktoria spielte mit Stengel – Moch, Keller, Pabst, Cenusa, Tiator (46. Krubally), Hahn, Imre, Kammer (68. Osaj), Bodenseh. Kandels Sieg war glücklich. Die 350 Zuschauer erkannten keinen größeren Vorteil auf dem kurzen Platz in Jockgrim, auf dem es viele Szenen in Torraumnähe gab – ausgenommen die zehn Minuten nach der Halbzeit. Da drängten die Gäste, die vom Anspiel weg das 1:2 erzielten. Benedikt Brück hielt aus der Distanz drauf (46.). Das 1:3 (52.) erzielte Stefan Heinrichs im dritten Versuch. Zuerst wehrte Jockgrims Torhüter Marc Bayer ab, dann rettete ein Mitspieler für ihn vor der Linie. Es hätte die Entscheidung sein müssen für den VfR. War es aber nicht. Jockgrims Janik Schneider hatte kein Glück und traf den Pfosten. Dann doch das 2:3 (63.): Nico Pfrenge bringt den Eckball auf den kurzen Pfosten, Mathias Daemrich köpft ein. Die Gastgeber verzeichneten noch einen Kopfball an die Latte (86.), und es gab noch die Gelb/Rote Karte für den Kandeler David Wagner. VfR-Trainer Christian Burgstahler war zufrieden mit seiner Mannschaft: Sie habe über den Kampf ins Spiel gefunden und sich durchgesetzt. Schön sei das Spiel nicht gewesen, das aber habe man so erwartet. |luh/som

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