Basketball RHEINPFALZ Plus Artikel Der TV Bad Bergzabern glaubt wieder an sich

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Dass es nach dem Überraschungscoup gegen den Tabellenzweiten TV Langen II nun zum Rückrundenstart in der 2. Basketball-Regionalliga gerade so weitergeht, denkt beim TV Bad Bergzabern keiner. Am Samstag gastiert die Mannschaft beim ungeschlagenen Spitzenreiter TuS Makkabi Frankfurt (16 Uhr).

Ihr letztes Spiel vor Weihnachten. Im Hinspiel am ersten Spieltag schrammten die Kurstadt-Korbjäger nur knapp am Erfolg vorbei. Lange führte die Mannschaft um Trainer Florian Hatt, erst nach Verlängerung mussten sie sich Makkabi geschlagen geben. „Mit den Siegen bei Eintracht Frankfurt und gegen Langen haben wir unser Mindestziel - zwei Erfolge aus den letzten drei Spielen 2022 – bereits erreicht“, rechnet TVB-Regisseur Nick Larsen vor. „Wir wollen vor allem in unseren Heimspielen richtig stark auflaufen. Dass auch Tassilo Dettmer wieder mitmacht, ist enorm wichtig. Er hat uns unter den Körben ganz neue Möglichkeiten gegeben und richtig stark gespielt.“

Der frühere Zweitligaspieler Larsen hatte dem TVB zuerst nur helfen wollen in der prekären Personalsituation – jetzt hat ihn wieder die Faszination Basketball gepackt. Ob er in Frankfurt dabei sein wird, weiß er noch nicht. Dass er 2023 oft für die Mission Klassenverbleib auflaufen wird, schon.

„Wie stehen ganz anders da“

Florian Hatt, vor drei Wochen nach der langen Niederlagenserie und aufgestautem Frust noch am Boden zerstört, strahlt wieder positive Energie aus. Die jüngsten Erfolge haben den Glauben an den Klassenerhalt zurückgegeben: „Wir stehen defensiv ganz anders. Wir haben wieder eine Stabilität, die Basis für erfolgreicheres Spiel ist“, freute sich Hatt nach dem zweiten Sieg in Serie. „Wir kontrollieren wieder die Rebounds. Das ist ganz wichtig. Auch haben Jeremy Black und Martin Langenfeld nach auskurierten Verletzungen und der ins Team zurückgekommene Nick Larsen wichtige Lücken im Team geschlossen. Die Übersicht von Nick, seine Erfahrung. Dazu die neu gewonnene körperliche Stärke durch die neuen Optionen unterm Korb – wir haben wieder eine ganz andere Körpersprache auf dem Feld.“

Hatt glaubt fest an die Chance, sich aus dem Abstiegsschlamassel befreien zu können: „Wir brauchen noch rund sechs Siege in der Rückrunde für den Klassenerhalt.“

Weitere Optionen

Timo Tübel und Leonard Laxa werden Hatt weitere Optionen geben – genauso wie Dreierspezialist Jan Wroblewski, der nach langer Verletzungspause auf sein Comeback Ende Januar hinarbeitet. Wichtig, dass Langenfeld nach seiner Sprunggelenkverletzung wieder schnell aufs Parkett zurückkam. „Im Alltag ging’s überraschend gut. Da dachte ich: Probiere es einfach mal im Training“, erzählt der TVB-Leader. „Vor dem wichtigen Match in Frankfurt habe ich freitags den Fuß mit bis zu 80 Prozent Belastung ausgetestet. Er hielt. Also spielte ich. Und das klappte gut.“

Das Spiel am Samstag beim Spitzenreiter nehmen die TVB-Jungs ohne Druck mit. Jeder ist fokussiert auf die Spiele im neuen Jahr.

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