Handball
Buschs Comeback hat sich schon gelohnt
In Zweibrücken sah Offenbachs Trainer Tobias Job zwei unterschiedliche Hälften. Mit einem Acht-Tore-Vorsprung (13:21) ging sein Team in die Kabine und musste am Ende dann doch noch einen 27:29-Rückstand drehen. Nur sechs Tore erzielte die Mannschaft in 26 Minuten im zweiten Durchgang. „Da ist der Sport manchmal unerklärlich“, sagt Trainer Tobias Job. Einer überragenden ersten Hälfte – sein Team hatte sogar Chancen auf noch mehr Tore – folgten schlechte Entscheidungen und Fehler im zweiten Durchgang.
„Wir wussten, dass es im Sechs-gegen-sechs gegen Zweibrücken schwer für uns werden würde. Daher haben wir quasi immer mit dem siebten Mann gespielt“, so Job zur Taktik. Ein Modell für die Zukunft? Eher nicht. Der Matchplan war eigens für die Zweibrücker Löwen zurechtgelegt.
Trainingsgast überraschend Kreisläufer
Etwas überraschend tauchte Kreisläufer Jonas Busch auf dem Offenbacher Spielberichtsbogen auf. Der Offenbacher, der studien- und berufsbedingt in den vergangenen Jahren nicht zur Verfügung stand, ist Trainingsgast in der Queichtalhalle und wird am Sonntag noch einmal für den TVO aktiv sein. „Er hat das gut gemacht, auch im Innenblock, wo er ja schon früher viel gespielt hat“, so Job über den Abwehrspezialisten, der in Zweibrücken gleich mal halb so viele Tore in einem Spiel warf (fünf) wie in seiner letzten kompletten Saison 2018/19 (zehn Tore in 25 Spielen).
In der Abwehr gilt es am Sonntag, die jungen Rückraumspieler aus dem A-Jugend-Bundesliga-Team der Gäste zu verteidigen. Der TVO liegt mit 21:13 Punkten auf dem sechsten Platz, der TV Nieder-Olm ist Achter und hat mit zwei guten Heimspielen für sich geworben. Trainer Job: „Sie sind auswärts nicht so stark, punkten eher zu Hause. Ein Gegner, den wir im Heimspiel auf jeden Fall besiegen wollen.“