Lokalsport Südpfalz Bittner und Boudgoust im Blickfeld

OFFENBACH (mame). Michael Bittner ist der Schlüsselspieler für die Offensivleistung des FSV Offenbach. Zuletzt hakte und klemmte es jedoch beim 21-jährigen Rückkehrer – und beim FSV. Gegen den Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga, den FK Pirmasens II, soll es heute Abend (Anpfiff 19.30 Uhr) im Queichtalstadion rundlaufen.
„Wir haben am Montag noch mal härter trainiert, weil wir ja am Wochenende nicht gespielt haben“, sagt Trainer Dietmar Bittner. Er hofft, dass sich seine Mannschaft noch einmal am Riemen reißt: „Sie können es, gerade in solchen Spielen“, meint der Trainer mit Blick auf den Gegner. „Es liegt uns mehr, wenn wir nicht das Spiel machen müssen“, glaubt Michael, der Trainersohn, den Grund zu kennen, weshalb der FSV gegen die Topteams meist besser aussieht. Das Vater-Sohn-Gespann ist sich darin einig, dass der FKP verdient an der Spitze steht. „Sebastian Reich macht dort eine sehr gute Arbeit. Die spielen das System richtig gut und viele Spieler sind auf dem Sprung in die Regionalliga-Elf. Gerade die wollen sich in jedem Spiel beweisen“, sagt Dietmar Bittner. Er ist zuversichtlich, dass Michael Bittner auf dem Weg zurück zu alter Stärke ist: „Er hat sehr gut trainiert, es klappt immer besser.“ Der Junior soll wieder mehr ins Zentrum und nach vorne rücken, nachdem er zuletzt defensiver und oft auch über außen kam. Ebenso zurück ins Blickfeld hat sich Pascal Boudgoust trainiert: „Er könnte eine Option für die Startelf sein“, sagt der Trainer, der noch mal mit seinem Stürmer über den bevorstehenden Wechsel zum SV Rülzheim reden will: „Mal sehen, was sich noch tut.“ Michael Bittner musste am Mittwoch die Niederlage „seines“ FC Bayern verfolgen. Die Nummer 26 studiert Grundschullehramt in Landau in den Fächern Deutsch und Sozialkunde. Mit Ausnahme des einen Jahrs in der B-Jugend des FKP und des Intermezzos beim Oberligisten SC Hauenstein spielte er beim FSV. Die Rückkehr im Winter kam zustande, weil er in Hauenstein nicht die Möglichkeit sah, sich beim inzwischen entlassenen Trainer Sascha Hildmann mit guten Trainingsleistungen anzubieten: „Er hat ja seinen Fußballlehrer in Köln gemacht und war oft gar nicht da.“ Zurück in Offenbach zwangen ihn immer wieder Erkrankungen und kleine Verletzungen zu Pausen, schon in der Vorbereitung. „Aber ich denke, ich kann jetzt noch was zeigen. Druck spüre ich jedenfalls nicht“, so der Hobby-Billard- und Tennisspieler. Für den heutigen Abend verspricht er: „In solchen Spielen sind wir immer da.“