Lokalsport Südpfalz Besondere Leistungen, tot-peinliche Aktionen

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BAD BERGZABERN (meyd). Beim Regionalentscheid Jugend trainiert für Olympia am Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern kam es zu bemerkenswerten Ergebnissen und Ereignissen. Aber nicht alle waren sportlicher Natur.

Mit großem Abstand hat das Gymnasium Edenkoben den Regionalentscheid bei Jugend trainiert für Olympia gewonnen. 8509 Punkte und damit wesentlich mehr als das Hofenfels Gymnasium Zweibrücken (7894) erzielten die Südpfälzer in der Jungen-WK2-Wertung. In einem ausgeglichenen Wettkampf, bei dem zwischen dem Zweit- und dem Sechstplatzierten gerade einmal 62 Punkte lagen, zeigten die Edenkobener Schüler Richard Wernicke und Aathitan Vasan besondere Leistungen. Wernicke warf im Speerwerfen eine Weite von 50,31 Meter. Er erzielte damit 640 Punkte für sein Gymnasium. Im Weitsprung kam Vasan 6,23 Meter weit, 100 Meter lief er in 11,20 Sekunden. Schnellster Sprinter des Tages war jedoch Shako Onongolo von der IGS Mainz/Bretzenheim mit 11,02 Sekunden. Dadurch sicherte er sich gleichzeitig die höchste Punktzahl, 673 Zähler war seine Zeit wert. Das Europa-Gymnasium Wörth belegte den vierten Platz. Hier taten sich sich besonders Johannes Fuchs und Moritz Estelmann hervor, die die 800 Meter in 2:02,88 Minuten und 2:02,98 Minuten liefen. Bei den Mädchen in der WK2-Wertung belegte das Gymnasium Römerberg mit 7116 Punkten den ersten Platz. Beste Schule aus der Region war die Maria-Ward-Schule (MWS). 6654 Punkte bedeuteten für die Landauer Mädchen Platz vier. Michelle Münch zeigte für die MWS eine tolle Leistung beim 100m-Sprint. Sie meisterte die Strecke in 12,92 Sekunden. In der Wertung WK4 der Mädchen kam die MWS mit 5000 Punkten auf den zweiten Platz. Beste Schule mit 5106 Punkten war das Otto-Schott-Gymnasium aus Mainz-Gonsenheim. MWS-Schülerin Mia Jäger machte dabei auf sich aufmerksam. Sie absolvierte die 800m-Distanz in 2:33,02 Minuten. Negativer Höhepunkt der Veranstaltung war der Abbruch des Ballwurfs der Zwölf- und 13-Jährigen Mädchen. Laut Gerd Dietrich vom Alfred-Grosser-Schulzentrum mussten die Sportlerinnen den neuen Rasenplatz räumen, nachdem aufgebrachte Mitglieder der SpVgg Bad Bergzabern sich darüber beschwerten, dass der Rasenplatz, den der Verein von der Stadt mit der Auflage, Schulsport dort nach Absprache zuzulassen, gepachtet hat, wenige Tage vor dessen Einweihung beschädigt würde. „Eine tot-peinliche Aktion“, fand Dietrich. Verstehen kann er die Aufregung nicht, die SpVgg sei schon seit längerem darüber informiert gewesen, dass ihre Anlage benutzt werden sollte. Die Fußballer gaben laut Dietrich jedoch an, von nichts dergleichen gehört zu haben. Der finale Durchgang wurde nach einiger Verzögerung auf einem anderen Platz durchgeführt. Auf Anfrage der RHEINPFALZ wollte sich Reiner Schmidt von der SpVgg Bad Bergzabern nicht äußern. „Das geht nur die entsprechenden Parteien etwas an, da müssen wir keine Angaben dazu machen. Und schon gar nicht am Telefon mit der Zeitung“, sagte er. Schmidt meinte aber, die Wettkämpfe seien beim Fußballverein nicht angekündigt worden und der Platz wurde deshalb unrechtmäßig benutzt. Einwurf

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