Handball
16 Benz-Tore reichen in Pfalzliga nicht zum Sieg gegen Wörth
Ein eklatanter Unterschied: In der Oberliga, Benz spielte zehn, 15 Minuten, gab es einen Kantersieg gegen die HSG Eckbachal, die Pfalzliga-Mannschaft verlor mit 31:34 (16:16) gegen den TV Wörth und ist Letzter. Der Wörther Felix Werling erzielte 15 Tore mit zehn verwandelten Siebenmetern, Benz verwandelte einen Strafwurf. Der Spielverlauf: 8:11 (15.), 15:15 (29.), 20:22, 23:22 (40.), 26:26, 27:31. „Es wird schwierig. Wir müssen uns dranhalten in den nächsten Spielen“, sagt der 18-jährige Benz, der, 1,84 Meter groß, in der zweiten Offenbacher Mannschaft im Rückraum links spielt und bei Daimler in Wörth in der Lehre zum Verfahrensmechaniker ist. Wir war das gegen Wörth? „Wir hätten es gewinnen müssen. Am Schluss haben es wir uns selbst schwergemacht.“
Schnetzer: Lange nicht schlecht gemacht
Trainer Alexander Schnetzer erkannte in der Schlussphase, dass es seiner Mannschaft schwerer fiel, in der Abwehr jede Lücke zu schließen, den Kreisläufer zu verteidigen. Der 24-Jährige: „Wir haben es lange nicht schlecht gemacht, ein bisschen zu viel Chancen vergeben. Körperlich waren wir, wie fast in jedem Spiel, unterlegen. Jetzt kommen die Gegner, gegen die wir punkten müssen.“ Nach zwei Kreuzbandrissen im rechten Knie, dem ersten in der A-Jugend, dem zweiten zwei Jahre später, hat er sich auf eine Trainerkarriere festgelegt.
„Gerannt wie bekloppt“
Christian Thomas, Trainer des TSV Kandel, hatte Spaß am 40:40 (18:19) seiner Mannschaft beim TSV Iggelheim: „Die Heizung ist ausgefallen. In der Halle hatte es 15 Grad. Die Spieler sind gerannt wie bekloppt.“ Mit dem Ergebnis war er „total glücklich“, weil er wieder improvisieren musste. Christoph Kunz, David Kunz, Kreisspieler Sven Anhaus und drei andere fielen aus. Von der zweiten Mannschaft konnte nur Kreisspieler Sören Söllner auflaufen – und erzielte sechs Tore. Benjamin Simko (5/1), der in der Abwehr ein bisschen offensiver verteidigte als gewöhnlich, verletzte sich am Knie. Wie schwer die Verletzung ist, war am Montag noch nicht klar. Kurz vor Schluss warf der Trainer Lukas Pfirrmann ins Spiel, der quittierte in der 51. Minute die erste und in der 55. Minute die zweite Zeitstrafe. Kapitän Niklas Strauß (17/8 Tore) sei der beste Mann auf dem Platz gewesen, sagte Thomas. Nach wechselnder Führung (13:8 für Iggelheim, 19:19, 25:26, 36:36, 37:39, 39:39) brachte Strauß die Kandeler noch einmal in Vorteil.
Auf Rang zehn spielt Kandel nun gegen den TSV Speyer. Der Tabellenelfte HSG Landau/Land, der beim Tabellendritten HSG Dudenhofen/Schifferstadt mit 22:45 unterging, erwartet die HSG TSG/1. FC Kaiserslautern. Offenbach II spielt in Freinsheim gegen die HSG Eckbachtal II, Wörth hat das Heimspiel gegen Dudenhofen/Schifferstadt.