Kreis Germersheim Kommentar: 30 Prozent mehr

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Durch die Bauarbeiten auf der Wörther Rheinbrücke ist die Schienenstrecke nach Karlsruhe noch wichtiger geworden.

Die Gleisverbindung nach Karlsruhe wird immer wichtiger. Durch die Arbeiten auf der Rheinbrücke hat sich das Mobilitätsverhalten der Pendler spürbar verändert.

Auch wenn es nicht der ganz große Wurf in Sachen „Zweigleisigkeit“ oder gar „Elektrifizierung“ ist, zwei Themen, über die seit Jahren diskutiert wird: Was der Zweckverband Schienen-Personennahverkehr jetzt anstrebt, ist eine vernünftige Sache. Durch den zweigleisigen Ausbau eines kleinen Teilstücks bei Winden wird der Anschluss an den Fernverkehr der Bahn in Karlsruhe zuverlässiger – und für viele damit die Entscheidung erleichtert, bei weiteren Fahrten auf das Auto zu verzichten. Das ist mehr als nur ein Imagegewinn. Denn die Gleisverbindung nach Karlsruhe wird immer wichtiger. Durch die Arbeiten auf der Rheinbrücke hat sich das Mobilitätsverhalten der Pendler spürbar verändert. Wie jetzt Ascan Egerer, Technischer Geschäftsführer der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft auf Anfrage bestätigte, stiegen in und aus Richtung Pfalz die Fahrgastzahlen in Stadtbahnen und Regionalzügen seit Beginn der Arbeiten auf der Rheinbrücke um rund 30 Prozent. Egerer geht davon aus, dass die Zahlen weiter steigen werden. Und er hofft, dass viele Pendler auch nach Ende der Brückenarbeiten dem Karlsruher Verkehrsverbund als Kunden erhalten bleiben.

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