Landau Gebhart: B 10 tiefer legen und einhausen
Thomas Gebhart, CDU-Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär, schlägt vor, die B 10 im Bereich von Birkweiler, Siebeldingen und Godramstein einzuhausen, wenn dort der vierspurige Ausbau ansteht.
hat gestern die Verkehrsministerien in Mainz und Berlin angeschrieben und um Prüfung gebeten, ob eine solche Einhausung möglich ist. Dazu gehöre auch die Klärung der Kostenfrage, sagte er im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Genau genommen, ist dies bereits das zweite Schreiben in derselben Sache. Er habe schon Ende des vergangenen Jahres das Landes-Verkehrsministerium angeschrieben, aber noch keine inhaltlich zufriedenstellende Antwort erhalten, so Gebhart. Von der bisher vorgesehenen Lösung mit Lärmschutzwänden ist Gebhart „überhaupt nicht überzeugt“. Er bezeichnet diesen Abschnitt der Bundesstraße als besonders sensibel, weil die Häuser dort ganz dicht an der Straße stehen. Er könne gut verstehen, wenn die Menschen in den Dörfern „auf die Barrikaden gehen“. Mit Einhausung meint Gebhart auch keine beidseitigen Lärmschutzwände mitsamt Deckel drauf, sondern eine Verlegung der stellenweise auf Stelzen verlaufenden Straße in den Boden – so dass die L 508 im Bereich Birkweiler/Siebeldingen nicht unterbrochen wird. Weil die Bundesstraße dort auch noch mit Gefälle verläuft, müsste die Tieferlegung weit vor den Orten beginnen und würde einen größeren Straßenabschnitt betreffen. Gebhart unterstreicht, dass der B-10-Abschnitt Annweiler-Godramstein im Bundesverkehrswegeplan als weiterer Bedarf mit Planungsrecht geführt wird. Die Planung werde nach seinem Kenntnisstand gerade mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt. Insofern hält der Abgeordnete den Zeitpunkt für gekommen, alternative Überlegungen einzubeziehen.