Kreis Südwestpfalz Zur Sache: Wer das Schuhmuseum trägt und finanziert

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Der Träger

Träger des Museums war bis 2004 die Gemeinde Hauenstein, der die denkmalgeschützte Immobilie gehört; seit 2004 hat eine Stiftung die Trägerschaft inne. Erste Mitglieder wurden die Gemeinde Hauenstein und der Kreis Südwestpfalz, 2007 kam der Bezirksverband Pfalz hinzu. Die Verbandsgemeinde Hauenstein führt die Verwaltungsgeschäfte des Museums. Ein 25-köpfiger Stiftungsrat bestimmt die Regeln. Vorsitzender ist stets der Hauensteiner Ortsbürgermeister. Ausführendes Organ ist der Stiftungsvorstand, dessen Vorsitzender seit 2004 der Museumsleiter Willy Schächter ist. Gerhard Winter und Asmus Kaufmann (Sportbund) sind seine Stellvertreter. Die Finanzierung Zu den Einnahmen trägt der Bezirksverband jährlich 60 000 Euro bei, die Ortsgemeinde 28 000 Euro und der Landkreis 7500 Euro; der Sportbund gibt 9000 Euro für den Unterhalt des seit 2011 bestehenden Sportmuseums dazu. Für das Haushaltsjahr 2016 sind geplant: 96 000 Euro durch Eintrittsgelder, 14 000 Euro durch Führungen, 19 500 Euro durch den Shop. Größte Ausgaben sind Personalkosten (80 000 Euro), wobei das Museum nur zwei halbe Stellen (Hausmeister und Sachbearbeiterin) finanziert. Alles andere stemmen Ehrenamtliche und die „Sonntagsfrauen“, die pro Stunde bezahlt werden. Dazu kommen Gebäudeunterhaltung (19 000 Euro), Sachkosten wie Heizung (41 000 Euro), Umbauten in Ausstellungsbereichen (10 000 Euro), Werbung (10 000 Euro), Sonderausstellungen (5000 Euro). Für 2016 wird mit einem Überschuss von 37 400 Euro kalkuliert. Dieser soll den Finanzbedarf aus dem Investitionshaushalt (18 700 Euro) decken und Teile des seit 2013 bei der VG aufgelaufenen Liquiditätskredits (58 000 Euro) tilgen. Dieser stammt vor allem aus dem Dachausbau 2013 und der WM-Schau 2014; hinzu kam 2015 ein leichter Besucherrückgang, den das Museum auf Sperrungen der B 10 und heißes Wetter zurückführt. Bis auf Weiteres soll besonders streng gespart werden, um den Kassenkredit weiter zu tilgen. Ab 2018 sollen wieder mehr Mittel für museale Umbauarbeiten bereitstehen. (tre)

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