Kreis Südwestpfalz Wertstoffhof im Herbst bauen

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Die Kreisverwaltung rechnet damit, dass sie im Herbst mit der Erweiterung des Contwigers Wertstoffhofes loslegen kann. Da dort seit 2015 auch Sperrmüll abgegeben werden darf, ist das Gelände zu klein geworden. Nach dem Erweitern sollen 4150 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Damit der Hof größer werden kann, muss die Gemeinde Contwig den Bebauungsplan ändern. Dieses Verfahren ist laut Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker noch nicht abgeschlossen. Aktuell können alle Behörden und Institutionen, die möglicherweise von den Änderungen betroffen sind, den neuen Plan prüfen und ihre Stellungnahmen abgeben. Diese müssen wiederum im Contwiger Gemeinderat behandelt werden, bevor es mit dem Verfahren weitergeht. Steht der neue Bebauungsplan, kann der Kreis mit der Erweiterung loslegen. „Wenn das alles abgeschlossen ist, legen wir unsere Pläne der Struktur- und Genehmigungsdirektion zum Genehmigen vor“, teilte Kreissprecherin Ulla Eder mit. Gibt die Aufsichtsbehörde grünes Licht, werden die Arbeiten ausgeschrieben. Momentan sieht alles nach einem Baubeginn im Herbst aus. Wie mehrfach berichtet, bleibt der Wertstoffhof in der Verlängerung der Bahnhofstraße, wird aber weiter nach vorne verlegt. Er wird am Bauhof beginnen und am Trafohäuschen enden. Das Grundstück dahinter und die Fläche des derzeitigen Wertstoffhofes möchte die Firma Naturprodukte Schwarz übernehmen, die am Ende der Straße angesiedelt ist. Die Erweiterung wird 750 000 Euro kosten, dazu kommen 117 000 Euro für die Planung. Von den knapp 4000 Quadratmetern sollen etwa 3000 asphaltiert werden. Der Asphalt wird so ausgelegt sein, dass er die schweren Container verkraftet. Die großen Abfallbehälter sollen über eine Rampe erreichbar sein. Dadurch können Sperrmüll, Grünabfall, und Ähnliches einfach von oben in die Container geworfen werden. Neben Sperrmüll und Grünabfall können die Bürger auf dem Wertstoffhof weiterhin Reifen, Bauschutt, Elektroschrott und alte Kleider abgeben. Seit vor zwei Jahren das neue Abfallkonzept des Landkreises umgesetzt wurde, gibt es keine festen Sperrmülltermine mehr. Man kann zwar beim Kreis anrufen und bekommt einen Termin genannt, wann man ihn abholen lassen kann, aber man kann ihn auch selbst zum Wertstoffhof bringen. Deshalb braucht Contwig mehr Platz. Im Zweibrücker Land gibt es zwei Wertstoffhöfe: Contwig und Wallhalben. |mco

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