Kreis Südwestpfalz „Weil die Halle so schön ist und so groß“

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650 Einladungen hat die Kreisverwaltung für den Neujahrsempfang des Kreises Südwestpfalz verschickt, mit etwa 400 Leuten rechnet Sprecherin Ulla Eder heute Abend – wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. Zum zweiten Mal nach 2010 lädt Landrat Hans Jörg Duppré nach Hornbach in die Pirminiushalle ein.

„Weil die Halle so schön ist und so groß“, erklärt Ulla Eder. Denn für den Empfang müsse man eine Halle finden, in die auch alle Gäste hineinpassen, und das sei nicht immer so einfach. Dennoch versuche man, dass jede Verbandsgemeinde zum Zug kommt. In Zweibrücken-Land ist der Empfang zum dritten Mal: 2001 war er in Dellfeld. Seit 1994 gibt es ihn, die ersten beiden Male fanden noch im kleineren Rahmen im Kreistagssaal statt. Eingeladen werden immer Vertreter aus Politik – darunter die Kreistagsmitglieder, Verbands- und Ortsbürgermeister – und aus der Wirtschaft, von Verbänden, Behörden, Banken und Schulen, Künstler, Ehrenamtler, Vertreter von Rettungsdiensten und Katastrophenschutz und Gäste aus Frankreich. „Das ist so der Stamm“, sagt Ulla Eder. Außerdem eingeladen werden die Ratsmitglieder des gastgebendes Ortes, diesmal also der Hornbacher Stadtrat, und alle, die im vergangenen Jahr eine Ehrung auf Bundes-, Landes- oder Kreisebene bekommen haben. „Die Einladung soll Dank sein für die, die sich ehrenamtlich engagieren“, erklärt Eder. Bei dem Empfang, der um 18 Uhr beginnt, wird zunächst Stadtbürgermeister Reiner Hohn ein Grußwort sprechen. Dann spielt Mustard Spicy and Delicious, eine junge Rock- und Pop-Band der Kreismusikschule unter der Leitung von Christoph Heber. Es folgt ein Grußwort der neuen Markgräfin Lisa-Marie Mangold, bevor Landrat Duppré seine Neujahrsrede hält. Nach einer Ehrung und noch mal Musik folgt der inoffizielle Teil, mit Essen vom Büffet, das man auch im Stehen essen kann, zubereitet von der Rieschweilerer Metzgerei Burkhardt, die auch eine Filiale in Hornbach hat. Für das Essen wird auch der Großteil der 3500 Euro verwendet, die der Empfang kostet. Einen Shuttle-Service wie vergangenes Jahr in Heltersberg wird es nicht geben, auch wenn der dort gut geklappt hat, wie sich Ulla Eder erinnert: In Heltersberg lag die Halle direkt im Ort, und es gab drumherum kaum Parkplätze. In Hornbach ist das anders: Die Halle liegt am Rand der Stadt und hat einen großen Parkplatz. Schon 2010 habe es hier keine Probleme gegeben, sagt die Kreis-Sprecherin. (bfl)

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