Thaleischweiler-Fröschen
Wegen Panne drei Stunden im Zug ausgeharrt
Warum den Menschen nicht früher geholfen wurde, erklärte die Bahn so: Der Zugführer habe zunächst den technischen Fehler gesucht und sei zuversichtlich gewesen, die Fahrt fortsetzen zu können. Im weiteren Verlauf der Fehlersuche sei jedoch deutlich geworden, dass dies nicht möglich sei. Daraufhin seien Hilfsmaßnahmen umgehend eingeleitet worden. Dass der Zugführer so entschied, ist üblich.
Weil der Zug auf freier Strecke ausfiel, wo kein Bahnsteig vorhanden und das Gelände unwegsam war, sei ein Ausstieg nicht möglich gewesen. Das hierfür zuständige Hilfspersonal von DB Region und DB Netz entscheide vor Ort über die weiteren Maßnahmen am Zug und betreue das Umsteigen der Reisenden.
Ausstieg erst um 9.15 Uhr
Als der Zug zurückgeschleppt worden war, konnten die 30 Fahrgäste gegen 9.15 Uhr in einen bereits bereitstehenden Bus umsteigen.
Nach Auskunft der Bahn habe sich der Zugführer während der Wartezeit im Zug um die Reisenden gekümmert. „Mit Durchsagen und in persönlichen Gesprächen wurden die Fahrgäste des Zuges auf dem Laufenden gehalten – auch eine Tür wurde unter seiner Aufsicht zum Lüften geöffnet“, informierte die Bahn. Im Rahmen der Fahrgastrechte können die betroffenen Zugreisenden auf der Internetseite der Bahn Entschädigungen beantragen.
Staus wegen geschlossenem Übergang
Die Regionalbahn 64 war am Donnerstagmorgen an einer Stelle ausgefallen, als sie die Schranken an der Biebermühle bereits ausgelöst hatte. Dadurch blieb der Übergang bis gegen 10 Uhr geschlossen. Das hatte Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr. Im Bereich der Bundesstraße 270 nach Pirmasens und Kaiserslautern und der L495 aus Richtung Thaleischweiler-Fröschen bildeten sich Staus. Die Polizei leitete den Verkehr auf der L495 zurück.
Von der Triebwagenpanne war auch der Zugverkehr betroffen. Die Züge zwischen Kaiserslautern und Pirmasens hielten in Waldfischbach-Burgalben, von dort fuhren bis Pirmasens Busse.