Kreis Südwestpfalz Weg am Burgberg wird saniert

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Der Wiesbacher Gemeinderat hat grünes Licht für die Sanierung des Wirtschaftswegs Am Burgberg gegeben. In der Sitzung am Dienstagabend stellte Diplomingenieur Heinz Klages vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Waldfischbach-Burgalben eine erste Planung vor. Außerdem soll das Gemeindehaus eine neue Heizung bekommen.

Wie Klages den Ratsmitgliedern erläuterte, ist der etwa eineinhalb Kilometer lange Wirtschaftsweg zwischen Wiesbach und Martinshöhe sanierungsbedürftig. 200 Meter seien bereits saniert worden, weitere 420 Meter müssten schnellstmöglich erneuert werden. Denn: „Je länger man warten, desto teuerer wird es“, argumentiert er. Der Diplomingenieur schätzt, dass die erforderlichen Maßnahmen rund 80 000 Euro kosten wird. Dies sei allerdings erst einmal eine erste Kostenplanung. Wie Klages den Ratsmitgliedern berichtete, weist der Belag an mehreren Stellen große Risse auf. Der Asphalt löst sich, Kanten sind gebrochen, und es gibt viele Unebenheiten. Dies alles berge Gefahren für Fußgänger, Radfahrer und den Forstverkehr. Er schlug vor, die größten Schäden mit einer neuen Asphaltdeckschicht zu beheben und die Entwässerungsgräben wieder herzustellen. Außerdem solle sich die Gemeinde in nächster Zeit Gedanken über eine mögliche Durchfahrtsbeschränkung für den Wirtschaftsweg machen, damit er künftig nicht mehr als Schleichweg nach Martinshöhe genutzt werde. Zudem empfahl Klages, die Baumaßnahme Ende dieses Jahres auszuschreiben, damit der Weg im nächsten Frühjahr saniert werden kann. „Dieses Jahr wird das nicht mehr zu schaffen sein“, sagte er. Mit einer Enthaltung beauftragten ihn die Ratsmitglieder mit der öffentlichen Ausschreibung. Da die alte Elektroheizung im Dorfgemeinschaftshaus defekt ist, muss sich der Gemeinderat Gedanken über eine neue Heizung machen. Bürgermeister Emil Mayer schlug vor, eine elektrisch betriebene Infrarotheizung einbauen zu lassen. Er vertrat die Meinung, dass eine Gasheizung für das Gemeindehaus zu teuer sei, denn man müsse die laufenden Kosten wie Gas, Wartung und Tankreinigung einkalkulieren. Mit einer elektrisch betriebenen Infrarot-Heizung fielen zwar auch Stromkosten an, diese seien jedoch geringer als die Kosten für die bisherigen Nachtspeicheröfen. Man habe ihm gesagt, dass es für diese Heizung spezielle Stromtarife gibt. Einstimmig entschieden schließlich die Ratsmitglieder, den Beschluss zu vertagen, damit Mayer abklären kann, ob es tatsächlich solche Stromtarife für Infrarotheizungen gibt. Zum 30. September läuft der Vertrag für das Forsteinrichtungswerk mit dem Forstamt Westrich aus. Deshalb beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass sich das Land Rheinland-Pfalz wieder darum kümmern soll, ein neues Forsteinrichtungswerk für Wiesbach aufzustellen. Wie Mayer mitteilte, fallen dafür keine Kosten für die Gemeinde an. Außerdem teilte der Bürgermeister mit, dass Wiesbach die verkehrsberuhige Zone in der Hauptstraße endlich in Angriff nehmen kann. „Der Antrag kann gestellt werden“, freute sich Mayer. Die Zone darf 300 Meter lang sein, sie soll im Bereich des Kindergartens und der Bushaltestelle eingerichtet werden.

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