Contwig Was passiert, wenn man vor der Abi-Prüfung positiv auf Corona getestet wird
„Die Kinder fragen sich, was passiert, wenn sie einen positiven Test haben. Das macht einen schon unruhig“, sagt Steffi Theis, stellvertretende Rektorin der Integrierten Gesamtschule (IGS) Contwig. Es sei „eine Belastung für alle, und wir hoffen, dass alle da sind und fit sind“, so Theis. Sie erkläre den Prüflingen, jeder werde sein Abitur machen können, ein positiver Test sei wie eine Krankheit, und man dürfe nachschreiben. Schön sei das nicht, aber ein Ausweg.
Auch an der Gesamtschule „sind die Termine für die Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch gesetzt“, sagt Theis. Diese Fächer enthalten zentrale Elemente, die überall gleich sind und deshalb in ganz Rheinland-Pfalz am selben Tag geschrieben werden müssen. Sie sind terminiert auf Freitag, auf Mittwoch und auf Freitag nächster Woche.
Keine Prüfungen in Französisch, Physik und Chemie
Eine Prüfung in Französisch wird es an der IGS nicht geben, genauso wenig wie eine in Physik und Chemie. „Da hatten wir keine Kurse dazu“, so Theis. Am Dienstag, 18. Januar, steht Biologie auf dem Plan, und am Freitag, 21. Januar, sind die Fächer Erdkunde, Geschichte und Sozialkunde dran. Geschrieben wird „im großen Mehrzweckraum, organisatorisch ist da wenig umzuplanen gegenüber dem Normalfall, einem Abitur ohne Corona“, sagt Theis.
Die geringe Schülerzahl sei da durchaus von Vorteil, so wie sie es schon in den kleinen Klassen zur Vorbereitung aufs Abitur gewesen sei. „Das ist unser großes Plus, in den kleinen Gruppen ist ein ganz anderes Arbeiten möglich.“ Der Großteil der Prüflinge komme „aus dem eigenen Haus, aber wir sind auch froh um Externe, das läuft gut“.
„Schlimm, die Kinder einfach so gehen zu lassen“
Das mündliche Abitur soll am Freitag, 11. März, und am Montag, 14. März, stattfinden. Für die offizielle Zeugnisübergabe und die anschließende Feier ist die Halle in Hornbach für Samstag, 19. März, gebucht. Eine Abschlussfeier wie gewohnt habe es die letzten beiden Jahre coronabedingt nicht geben dürfen, sagt Theis; für sie sei es „schlimm, die Kinder einfach so gehen zu lassen“. Deshalb hoffe sie sehr, dass man dieses Jahr wieder zu den alten Gepflogenheiten zurückkehren könne.