Lemberg Was Lemberg gegen die Wildschweine auf dem Friedhof unternimmt

Dieser Elektrozaun am Lemberger Friedhof hält Wildschweine fern. Allerdings lassen Besucher immer weider das Tor offen – und die
Dieser Elektrozaun am Lemberger Friedhof hält Wildschweine fern. Allerdings lassen Besucher immer weider das Tor offen – und die Tiere spazieren ungestört hindurch.

Wildschweine sorgen weiterhin für Probleme auf dem Lemberger Friedhof. Die Gemeinde plant nun weitere Schutzmaßnahmen, appelliert aber vor allem auch an Besucher.

Die Wildschweine gelangen trotz Maschendraht- und Elektrozaun immer wieder auf das Friedhofsgelände, wo sie für Schäden sorgen, wie Ortsbürgermeister Martin Niebuhr in der Ratssitzung am Mittwoch berichtete. Die Gemeinde hat entlang des Waldes extra einen Elektrozaun installiert, das war aufwendig. Nun plant sie, zusätzlich einen stabilen Stabgitterzaun zu errichten.

Hauptproblem ist offenes Tor

Das Hauptproblem, betont Niebuhr, seien allerdings Friedhofsbesucher, die mit ihrem Auto auf das Gelände fahren und beim Wegfahren vergessen, die Tore zu schließen. Niebuhr hat nun neue, große Schilder beschafft, die dafür sensibilisieren sollen, die Tore immer geschlossen zu halten. „Sonst nutzen und die besten Zäune nichts, wenn die Wildschweine ohne Probleme durch das Tor spazieren“, so Niebuhr.

Das Wildschweinproblem beschäftigt die Lemberger seit mehr als einem Jahr. Teilweise dringen die Tiere auch auf Privatgrundstücke ein und richten große Schäden in Blumenbeeten und auf Rasenflächen an. Bürger fürchten sich zudem vor den Tieren und haben Angst vor Angriffen.

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