Winterbach
Warten auf die Zuschüsse fürs Dorfgemeinschaftshaus
Ortsbürgermeister Andreas Weizel berichtete im Gemeinderat über die Schwierigkeiten, benötigte Handwerker an die Baustelle Dorfgemeinschaftshaus zu bekommen. Er wünschte sich, dass sich Ratsmitglieder, Eltern und Dorfbewohner an ein oder zwei Arbeitseinsätzen in dem Gebäude beteiligen. Es sollen Trennwände ausgebaut und die bisherige Toilettenanlage entfernt, Bodenbelag und Estrich herausgenommen werden. Der erste gemeinsame Arbeitseinsatz wurde für Samstag, 9. April, festgelegt. Helfer können sich beim Ortsbürgermeister oder dem Beigeordneten Hans Schneble melden.
Der Rat hat Fliesen- und Schreinerarbeiten für rund 13.500 Euro vergeben. Die Elektroarbeiten hofft man noch Anfang April in Auftrag geben zu können. Für die Vergabe weiterer Ausbauarbeiten soll das Planungsbüro entsprechende Firmen ausfindig machen. Der Rat hat einer Änderung der Heizung im früheren Kindergarten zugestimmt. Mit dem Einbau einer Fußbodenheizung verspricht sich der Rat nicht nur eine bessere Verteilung der Wärme im Raum sondern auch eine Energieersparnis. Zudem besteht die Möglichkeit, die Heiztechnik später auf ein Wärmepumpensystem umzurüsten.
Zuschuss verwehrt
Weizel gab bekannt, dass die Ortsgemeinde entsprechend der früheren Regelung in der eigenständigen Verbandsgemeinde Wallhalben einen Zuschuss für den Kindergarten bei der Verbandsgemeinde beantragt habe. Dadurch wollte man lediglich mit den früheren Gemeinden, die ebenfalls einen Kindergarten errichtet haben, gleichgestellt werden. Der Verbandsgemeinderat Thaleischweiler-Wallhalben habe dies allerdings mit einem Grundsatzbeschluss abgelehnt.
Enttäuscht habe den Ortsbürgermeister, dass seine Schreiben an die Aufsichtsbehörde des Landkreises und den Verbandsbürgermeister weder zu einem Gespräch geführt, noch angemessen beantwortet worden seien. Immerhin sei es um einen Betrag von 100.000 Euro gegangen. Diese Summe müsse nun bei der Sparkasse zu einem Zinssatz von 1,1 Prozent mit einer Laufzeit von vorerst zehn Jahren geliehen werden. Eine längere Bindung des Zinssatzes für das Darlehen war nicht möglich. Die Ortsgemeinde warte zudem noch auf den zugesagten Kreiszuschuss und Mittel des Landes in Höhe von über 200.000 Euro, obwohl die Maßnahme in die Endphase geht.