Busenberg / Erlenbach Wallfahrer kommen zur Kreuzweihe

Messe an der Gertrauden-Kapelle mit Weihe des neuen Giebelkreuzes.
Messe an der Gertrauden-Kapelle mit Weihe des neuen Giebelkreuzes.

In Corona-Zeiten zieht es immer wieder Menschen zu Wallfahrtsstätten, obwohl Prozessionen gar nicht stattfinden. An Maria Himmelfahrt am Samstag besuchten etliche Pilger die Gertrauden-Kapelle, deren neues Giebelkreuz geweiht wurde.

Traditionsgemäß findet an Maria Himmelfahrt in Busenberg die Wallfahrt zur St. Gertrauden-Kapelle bei Erlenbach statt. In diesem Jahr unter Corona-Bedingungen und ohne Prozession. Trotzdem waren wieder viele Pilger aus dem Dahner Tal zur Kapelle gekommen, wo Kaplan Chandra und Diakon Michael Ganster eine Messe zelebrierten. In seiner Predigt würdigte Chandra das Leben der Heiligen Gertrud und pries die Verbundenheit zu allen Heiligen. „Wer wallfahrtet, möchte Sorgen und Kummer des Alltags loswerden, und wir kommen erleichtert zurück.“ Am Ende der Messe weihten Chandra und Ganster das neue Giebelkreuz an der erstmals um 1440 erwähnten Kapelle. Das alte war verrottet und wurde abgebaut, ein neues aus Eichenholz-Balken gezimmert. Michael Ganster dankte dem Initiator Kilian Keller, dem Holzstifter Simon Ehrhardt, Schreinermeister Erich Nagel, Uwe und Simon Schantz für die Montage auf dem Kapellendach.

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