Grosssteinhausen Waldverpachtung: Volker Schmitt ist „sehr zufrieden, wie’s läuft“
Schmitt bezog sich auf unseren Artikel „,Sich um den Wald und seine Tiere kümmern’“ vom Dienstag. Darin hatte die Kleinsteinhauser Bürgermeisterin Martina Wagner im Gespräch mit der RHEINPFALZ erläutert, warum Kleinsteinhausen sich entschlossen hat, den Wald nicht zu verpachten.
Volker Schmitt sagte gestern, dass seine Gemeinde keine schlechten Erfahrungen mit der Verpachtung gemacht habe: „Wir sind sehr zufrieden, wie’s läuft.“ Die Gemeinde könne weiter im Wald mitreden, es gebe eine jährliche Waldbegehung, und es werde gemeinsam festgelegt, wo welche Bäume gefällt werden. Ob man – wie Kleinsteinhausen – gezielt weniger Bäume fällen möchte, als möglich wäre, das sei Ansichtssache. Wenn man den sogenannten Hiebsatz voll ausschöpft, komme beispielsweise mehr Licht in den Wald, was nachwachsenden Bäumen nutze. Der Hiebsatz besagt, wie viel Prozent der Bäume im Jahr gefällt werden können, ohne dass der Wald schrumpft. Er werde vom Forsteinrichtungswerk bestimmt – eine Art Inventur im Wald, die von einer dritten, unabhängigen Stelle gemacht werde. Auch weiterhin müsse der Gemeinderat jedes Jahr einen Forstwirtschaftsplan beschließen. Großsteinhausen hat die Jagd an die gleichen Personen wie den Wald verpachtet. Das sei aber kein Muss, sagt Schmitt.