Coronavirus RHEINPFALZ Plus Artikel Waldfischbach-Burgalben: Caritas-Altenzentrum bleibt vorerst offen

Vorerst bleibt das Altenzentrum auf Maria Rosenberg.
Vorerst bleibt das Altenzentrum auf Maria Rosenberg.

Das Caritas-Altenzentrum Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben schließt nicht wie geplant am 2. April seine Pforten. Der für diesen Tag geplante Umzug der Bewohner ins neue Caritas-Altenzentrum St. Nikolaus in Landstuhl wird verschoben. Grund ist die Corona-Pandemie.

„Unsere Bewohner gehören alle zur Risikogruppe. Es wäre unverantwortlich in dieser Situation umzuziehen“, erläuterte Einrichtungsleiter Thomas Matz auf Anfrage der RHEINPFALZ.

Der Betrieb des Seniorenheims auf Maria Rosenberg wird bis auf weiteres in gewohnter Weise fortgesetzt. „Wir haben ja die komplette Infrastruktur hier“, sagt Matz. Das sei in der gegebenen Situation alles problemlos leistbar. Wann umgezogen wird, „lässt sich angesichts der Entwicklung rund um das Coronavirus derzeit nicht sagen“, wagt Matz keine Prognose. Aber wichtig sei und das sei sichergestellt, dass es für die Bewohner in gewohnter Weise weitergeht. In der derzeitigen Situation, die es in Deutschland in dieser Art noch nicht gegeben habe, sei das so lange wie notwendig sichergestellt. Letzten Endes hängt alles von der weiteren Entwicklung rund um die bundesweit getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab, verdeutlicht Matz.

Für Bewohner bleibt alles wie bisher

Für die Bewohner wird auf Maria Rosenberg alles seinen bisherigen Gang gehen. Bedingt durch den verschobenen Umzug gibt es keine Veränderungen in den Betriebs- und Tagesabläufen. Im Seniorenzentrum Maria Rosenberg greifen allerdings, wie in nahezu allen anderen medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen, die bundesweit geltenden verschärften Regelungen, die zum Beispiel Besuchsregelungen einschränken oder Gottesdienste verhindern. „Oberstes Gebot für uns, deshalb ja auch der verschobene Umzug, ist die Gesundheit unserer Bewohner“, unterstreicht Matz.

Den Umzugshelfern wurde bereits abgesagt. Neben der Tatsache, dass die Risikogruppe umzieht, hat auch die Tatsache eine Rolle gespielt, dass einige Bewohner, unabhängig von den Corona-Folgen, mittels Liegendtransport umgezogen wären. „Da stellt sich in diesen herausfordernden Zeiten die Frage, haben wir aktuell diese Kapazitäten für die Liegendtransporte und müssen diese Kapazitäten aktuell nicht zwingend für Notfälle bereitgehalten werden“, erläutert Matz, warum die Entscheidung getroffen wurde, den Umzug zu verschieben.

Folgen auch für das neue Heim Landstuhl

Aktuell leben noch 43 Bewohner im Seniorenzentrum Maria Rosenberg. Die wären am 2. April mit ins neue Caritas-Seniorenheim St. Nikolaus in Landstuhl umgezogen. 50 Mitarbeiter sind aktuell noch beschäftigt, die gleichfalls mit in die neue Einrichtung wechseln. Diese ist auch termingerecht fertiggestellt. Corona hat aber auch dort Auswirkungen. Behörden haben aufgrund der derzeitigen gesundheitlichen Lage wie berichtet Außentermine drastisch eingeschränkt oder ganz zurückgestellt. Davon ist auch die neue Einrichtung in Landstuhl tangiert.

Es gibt Bewohner-Neuaufnahmen in Landstuhl und zum 1. April wurde für die neue Einrichtung in Landstuhl bereits Personal eingestellt. Aktuell ist die Einrichtungsleitung dabei zu klären, ob die neuen Bewohner zunächst auf Maria Rosenberg einziehen. Die Infrastruktur für sie ist vorhanden. Geprüft wird auch, ob die neuen Mitarbeiter im April ihren Dienst auf Maria Rosenberg aufnehmen, bis im Laufe des Jahres – je nach Entwicklung der Corona-Lage – der Umzug nach Landstuhl erfolgt.

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