Kreis Südwestpfalz Volksbanken: Fusion im Kreis Kusel geplatzt

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Kusel. Nach zehnmonatigen Fusionsverhandlungen ist der geplante Zusammenschluss der Volksbanken Glan-Münchweiler und Lauterecken im Kreis Kusel gescheitert. Die Geldhäuser konnten sich nicht über Garantien zur Zahl von Filialen und Mitarbeitern einigen.

Die Genossen in Lauterecken hatten verbindliche Erklärungen gefordert, dass unbefristet nicht am Filialnetz gerüttelt und die Anzahl der Mitarbeiter in Lauterecken dauerhaft auf dem jetzigen Stand von 48 festgeschrieben wird. Und sollte aus betrieblichen Gründen ein Stellenabbau bei der neuen Volksbank Glan-Münchweiler/Lauterecken nötig werden, erfolge dieser anteilig nach Standortgröße. „Für uns war das Ziel, den Standort Lauterecken dauerhaft zu sichern“, sagt der Lauterecker Vorstand Klaus Gerber. „In der heutigen Zeit kann man solche langfristigen Garantien nicht geben“, hält Sabine Mack (Glan-Münchweiler) dagegen. Beide Bankvorstände betonen nun, das Ende der Fusionsbemühungen sei kein Weltuntergang. Gerber wie Mack heben hervor, man werde auch in Zukunft kooperieren. Gerber verweist darauf, man werde nun nicht noch mehr Zeit und Geld in eine Fusion investieren, deren Zustandekommen weiterhin fraglich wäre. |wop

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