Kreis Südwestpfalz Vierter Kindergarten und Wertstoffhof

Placeholder-Image

In seiner heutigen Ratssitzung (19 Uhr, Rathaus) wird der Contwiger Gemeinderat hauptsächlich über den möglichen Bau eines neuen Kindergartens beraten (wir berichteten am 10. März ausführlich). „Der Kindergarten wird das Hauptthema“, sagte Bürgermeister Karlheinz Bärmann gestern im Gespräch mit der RHEINPFALZ.

In den nächsten Jahren werden in der Gemeinde etwa 60 Plätze fehlen, weshalb sowohl das Kreis- als auch das Landesjugendamt einen Neubau befürworten. Es wäre der vierte Kindergarten in der Gemeinde, den Grundsatzbeschluss soll der Rat heute Abend fassen. Der Rat muss sich heute erstmal entscheiden, ob er überhaupt einen neuen Kindergarten möchte. Alles andere wird danach beraten. Die Kosten schätzt Bärmann auf etwa zwei Millionen Euro. Das Land werde sich mit einem Zuschuss beteiligen. Träger des neuen Kindergartens wäre die Gemeinde, die auch Träger des 2015 fertig gebauten Kindergartens im Ortsteil Stambach ist. Daneben gibt es in Contwig noch einen protestantischen und einen katholischen Kindergarten. Die Erweiterung des Wertstoffhofs am Sportplatz rückt heute Abend wohl wieder ein Stück näher. Dem Entwurf des geänderten Bebauungsplanes will der Rat heute zustimmen. Wie mehrfach berichtet, will der Landkreis Südwestpfalz den Wertstoffhof auf gut 4000 Quadratmeter Richtung Sportplatz erweitern, da dort mittlerweile Sperrmüll abgegeben werden kann. Dafür ist mehr Platz notwendig. Loslegen kann der Kreis, wenn der Plan von Contwiger Seite aus entsprechend geändert und als Satzung beschlossen ist. Die Kreisverwaltung rechnet mit einem Baubeginn im Herbst. Entscheiden soll der Gemeinderat in der Sitzung heute Abend zudem, wer sich künftig um den Wald kümmert, also festlegt, wie viel Holz geschlagen wird, wo neu gepflanzt wird und welche Wege ausgebessert werden. „Der Forstplan läuft im September aus und muss wieder neu vergeben werden. Bisher hat sich das Land darum gekümmert, jetzt könnten das auch Private machen“, erklärt Bürgermeister Bärmann, der davon ausgeht, dass sich der Rat wieder für das Land entscheidet. |mco

x