Käshofen
Vielleicht gibt es eine Alternative zur Fluchttreppe
Im August beschloss der Käshofer Rat, auf der Rückseite des DGH aus brandschutzrechtlichen Gründen eine Stahltreppe anzubauen. Hintergrund ist der, dass aus öffentlichen Gebäuden und Räumlichkeiten für den Fall der Fälle zwei Fluchtwege vorgehalten werden müssen. Das schreibt die Versammlungsstättenverordnung vor, erklärt Egon Gilbert, der Bürgermeister.
Die Altenstube darf deshalb schon seit geraumer Zeit nicht mehr als Versammlungsort genutzt werden. Denn hieraus gibt es jeweils nur die Möglichkeit der Flucht Richtung Haupteingang. Und man mag sich nicht ausmalen, was passiert, wenn genau dieser Fluchtweg von Flammen blockiert ist. Deshalb das Erfordernis der Stahltreppe, außen.
200.000 Euro im Haushalt
Mit der Absicht, diese Treppe zu bauen, glaubte der Käshofer Rat den gestellten Anforderung Genüge getan zu haben. 200.000 Euro Baukosten waren im Gemeindehaushalt eingestellt, unter anderem für die Treppe. Doch anscheinend gibt es nun andere Erfordernisse. Ein bei der Kreisverwaltung für die Außentreppe eingebrachter Bauplan habe nicht die Gnade der Behörde gefunden, verrät Gilbert im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Was das Bauamt bemängelt, lässt der sich aber nicht entlocken. Denn er warte noch auf Ergebnisse, die er dem Rat am Dienstagabend vorstellen wolle.
Der hatte zu jenem Thema bereits nichtöffentlich getagt, sei dabei aber zu keinem Entschluss gekommen. Der werde in der kommenden Ratssitzung fallen, kündigt Gilbert an. Wohl auch, weil man – im Zusammenhang mit der Vorlage des Bauplans für die Rettungstreppe – auf eine Alternativlösung gekommen sei. Deren Machbarkeit werde derzeit geprüft. „Es hat sich halt ein neues Bild ergeben. Wenn wir dazu ja sagen, werden wir das in Angriff nehmen“, lautet Gilberts Ankündigung.