Contwig Viele Sänger krank, Bürgermeisterin springt trotzdem nicht ein

Die anwesenden Mitglieder des Liederkranz-Chors mit dem Kreisvorsitzenden Roland Heitmann (rechts).
Die anwesenden Mitglieder des Liederkranz-Chors mit dem Kreisvorsitzenden Roland Heitmann (rechts).

140 Jahre sind eine besondere Marke, das hob Roland Heitmann am Sonntagmorgen bei seiner Jubiläumsrede an der Waldhütte des Gesangsvereins Liederkranz Contwig im Klingental hervor. Er ist Vorsitzender des Sängerbundes in Contwig, der in zwei Jahren 100 wird. Heitman war am Sonntag zudem als Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes Westpfalz-Blies, ein Zusammenschluss der ehemaligen Verbände Pirmasens, Zweibrücken und Blies, vor Ort, um dem Verein zu gratulieren. Die geplanten Liedbeiträge mussten aber ausfallen: Nicht nur Chorleiterin Claudia Hoyer und Liederkranz-Vorsitzender Günter Gingrich waren kurzfristig erkrankt, sondern dazu noch ein Teil der 21 Sängerinnen und Sänger. Lediglich die Zweibrücker Stadtkapelle hatte nachmittags ihren Auftritt. Bürgermeisterin Nadine Brinette ließ sich trotzdemn nicht überreden, für den Chor einzuspringen und selbst zu singen, um damit die Gäste als Ersatz zu unterhalten. „Das möchte ich niemandem antun“, winkte sie lachend ab. Dafür dankte sie dem Liederkranz Contwig für die Bereicherung des Ortslebens. „Dem Wahren, Guten, Schönen soll unser Lied ertönen“, griff sie das Motto des Liederkranz auf, „damit bereichert ihr schon seit 140 Jahren das Leben in Contwig“.

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