Kreis Südwestpfalz Viel mehr schnelle Züge

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Der auch für Teile der Westpfalz wichtige Bahnhof Homburg gehört zu den Hauptgewinnern des Fahrplanwechsels am kommenden Sonntag. Etwa alle zwei Stunden gibt es künftig einen schnellen Regional-Express (RE) unter anderem nach Neustadt, Ludwigshafen, Mannheim, Saarbrücken und Trier.

Eingesetzt werden auf der Regional-Express-Linie von Trier über Saarbrücken, Homburg und Kaiserslautern nach Mannheim neue Triebwagen vom Typ „Flirt“. In Mannheim haben die Züge Anschluss an vier ICE-Linien, die sich dort jede Stunde zur Minute 30 treffen. Der bisher nur zweimal pro Tag montags bis freitags verkehrende RE fährt nun deutlich häufiger und meist auch am Wochenende. Mit dem neuen RE werden die Lücken im Fahrplan geschlossen, die durch den Wegfall früherer Interregio-Züge entstanden sind. Homburg hatte dadurch einen großen Teil seiner Fernzug-Halte verloren und noch weitere eingebüßt, als der ICE-Verkehr nach Paris eingeführt wurde. Anders als die früheren Euro-City-Züge fahren die ICE nach und von Paris in Homburg ohne Halt durch. Die Abfahrtszeiten der schnellen RE von Homburg nach Mannheim sind in Homburg künftig um 5.09, 6.32, 8.09, 10.09, 12.09, 13.11, 14.09, 16.09, 18.09, 20.09 und 22.09 Uhr. Die Fahrzeit nach Mannheim beträgt gut eine Stunde. Die Züge halten in Landstuhl, Kaiserslautern, Neustadt und Ludwigshafen Mitte. Nur für diese schnellen Züge mit den für Tempo 160 zugelassenen „Flirt“ wird künftig die Bezeichnung „Regional-Express“ verwendet. Die stündlich verkehrende Züge von Saarbrücken nach Kaiserslautern, die unter anderem auch in Bruchmühlbach-Miesau, Hauptstuhl und Kindsbach halten, werden künftig „Regionalbahn“ genannt. Anders als in den früheren Interregio-Zügen gelten in den neuen RE auch alle Nahverkehrstickets. Vor allem wenn mehrere Personen zusammen fahren ist das in ganz Rheinland-Pfalz und im Saarland gültige Rheinland-Pfalz-Ticket (im Saarland „Saarland-Ticket“ genannt) oft die preisgünstigste Lösung. Außerdem gelten in den Zügen auch Fahrkarten des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN). Ein großer Vorteil ist das besonders für alle, die eine VRN-weit gültige Jahreskarte wie das Rhein-Neckar-Ticket, die Karte ab 60 oder das Super-Maxx-Ticket haben. Allerdings sind in Homburg keine VRN-Einzelfahrkarten erhältlich. Homburg selbst gehört nämlich nicht zum VRN-Gebiet, sondern die Tickets gelten in den Zügen ab Homburg offiziell nur für Reisende aus der Pfalz, die – beispielsweise auf dem Weg von Zweibrücken nach Kaiserslautern – in Homburg sozusagen auf der Durchreise sind.

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