Trulben
Umbau der Trualbhalle kann beginnen
Nach stetigen Planänderungen zum Umbau und zur Erweiterung der Trualbhalle zu einer multifunktionalen Gemeinbedarfseinrichtung kann es jetzt losgehen. Der Gemeinderat vergab am Mittwochabend Aufträge mit einem Kostenvolumen von rund einer halben Million Euro. Dabei wurden die Vergaben einstimmig beschlossen, mit Ausnahme einer Abstimmung, bei der sich zwei Räte der CDU enthielten und zwei dagegen stimmten.
Den Auftrag für die Erd-, Kanal-, Maurer- und Betonarbeiten, die Außenanlagen und die Landschaftsbauarbeiten erhielt die Firma Ad Bau aus Saarbrücken für 367.000 Euro. Die Arbeiten für die Stahl- und Hallenbauarbeiten, Metallbauarbeiten und Zaunanlagen erhielt die Firma Metallbau Rahm aus Gundersweiler für 103.000 Euro. Die Firma Holzbau Müller aus Pirmasens-Fehrbach führt für 36.000 Euro die Zimmererarbeiten, Gerüstbau-, Dachdecker- und Klempnerarbeiten aus. Für die Umbaumaßnahme bedurfte es der Bestellung eines Sicherheits- und Gesundheitskoordinators. Den Auftrag erhielt die Firma i.d. & Consult aus Waldfischbach-Burgalben.
Finanzierung über Kreditaufnahme
Durch die Planänderungen endete die Ausschreibung für die Fenster- und Metallbauarbeiten sowie Heizung, Sanitär und Elektro erst nach dem Termin der Ratssitzung. Der Gemeinderat ermächtigte Ortsbürgermeister Harald Hatzfeld, die Aufträge mit den Beigeordneten an die wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.
Der Umbau der Trualbhalle ist ein Grund dafür, dass die Verschuldung der Gemeinde steigt. Ende Februar war Trulben mit 703.000 Euro verschuldet. Hatzfeld wurde durch den Rat ermächtigt, ein Darlehen über 403.000 Euro beim wirtschaftlichsten Anbieter aufzunehmen. 182.000 davon werden für Arbeiten an der Trualbhalle benötigt, mit 180.000 Euro wird der Ausbau der Straße „Im Brühl“ fertig bezahlt, 41.000 Euro sind noch für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf die LED-Technik zu zahlen. Hatzfeld wies darauf hin, dass sich die Umrüstung auf die sparsameren LED-Lampen bereits auszahle. 2020 habe man einen Abschlag von 23.000 Euro an die Pfalzwerke bezahlt. Tatsächlich verbrauchten die Lampen Strom für 10.000 Euro, sodass die Gemeinde eine Rückzahlung von 13.000 Euro erhalten habe, berichtete er.