Lemberg
Tödlicher Unfall: Ehepaar stirbt am Braunsberg, Ursache unklar
Wie die Polizei am Montagmorgen berichtete, war der 27-jährige Autofahrer aus der Südwestpfalz auf der L487 von Salzwoog in Richtung Ludwigswinkel unterwegs. Beim Braunsberg kam der Mann mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und fuhr in den Gegenverkehr. Dort streifte der Wagen zunächst zwei entgegenkommende Autos, ehe er frontal mit einem weiteren Wagen zusammenstieß. In diesem saß ein Ehepaar aus Baden-Württemberg, das bei dem Frontalzusammenstoß so schwer verletzt wurde, dass es noch an der Unfallstelle starb.
Der 27-jährige Unfallfahrer und seine 18-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt, der Mann schwebte nach Angaben der Staatsanwaltschaft, die sich dabei auf die Polizei berief, zeitweise in Lebensgefahr. Die anderen vier Unfallbeteiligten in den zwei Autos wurden leicht verletzt.
Gutachter ermittelt Ursache
Die Polizei wollte am Montag keine Auskunft darüber geben, ob bei dem Unfall Alkohol oder Drogen im Spiel waren, und verwies auf die laufenden Ermittlungen. Auch zur möglichen Unfallursache konnte sie nichts sagen. Sie gab keine Fotos von der Unfallstelle heraus.
Wie die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage der RHEINPFALZ mitteilte, handelte es sich bei dem Wagen des 27-Jährigen um ein hoch motorisiertes Fahrzeug. Die Unfallursache sei Teil der laufenden Ermittlungen, deren Ergebnisse abzuwarten bleiben, teilte die Behörde mit. Es sei ein Sachverständiger hinzugezogen worden, der mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt wurde.
Viele Rettungskräfte im Einsatz
Die L487 war nach dem Unfall voll gesperrt worden, die Sperrung blieb bis Montagnachmittag bestehen.
Für die Rettungskräfte war der Unfall mit vier Fahrzeugen und acht Menschen ein Großeinsatz. Die Feuerwehren aus Ruppertsweiler, Lemberg, Dahn, Fischbach und Ludwigswinkel waren vor Ort. Zur Versorgung der Verletzten waren zwei Rettungshubschrauber angefordert worden. Neben dem Rettungsdienst und dem Notarzt waren auch die Schnelleinsatzgruppen aus Pirmasens und dem Kreis im Einsatz. Zur Unterstützung des Gutachters war die Drohnenstaffel vor Ort. Ein Kriseninterventionsteam betreute Opfer und Retter.