Kreis Südwestpfalz Straßenreparatur: 2,8 Millionen Euro im Saarpfalz-Kreis

Homburg/Blieskastel. 20 Millionen Euro schwer ist ein Sofortprogramm, das das saarländische Innenministerium am Dienstag für die Sanierung maroder Gemeindestraßen freigegeben hat. Daraus entfallen 2,8 Millionen Euro auf den Saarpfalz-Kreis. Davon darf sich Blieskastel auf 420 000 Euro freuen, Homburg auf 747 000 Euro.
Städte und Gemeinden, die zahlreiche Straßen unterhalten, sollen viel, Kommunen mit weniger Straßen entsprechend weniger Geld bekommen. Einen Eigenanteil müssen die Gemeinden nicht beisteuern. Die Homburger Verkehrsexpertin Elke Eder-Hippler, Mitglied der saarländischen SPD-Landtagsfraktion, bezifferte gestern den Geldsegen für die Kommunen im Saarpfalz-Kreis auf zusammen 2,8 Millionen Euro. „Ich bin sicher, dass unsere Bürgermeisterin gleich nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub im Rathaus dazu aufruft, darüber nachzudenken, wie wir unsere 420 000 Euro am besten einsetzen“, sagte gestern Blieskastels Bauamtsleiter Rainer Schöndorf auf Anfrage. Die Blieskasteler Stadtverwaltung werde die Sache wohl in den nächsten vier Wochen angehen. „Wir haben keine Probleme, eine Liste mit Straßen zu erstellen – die hätten wir auch dann nicht, wenn wir das Doppelte an Geld bekämen“, sagt Rathaussprecher Jürgen Kruthoff in Homburg: Hier seien jetzt die Tiefbau-Abteilung sowie der Bau- und der Vergabeausschuss am Zug. Laut Verteilungsschlüssel entfallen auf die Bexbacher Straßen 329 000 Euro, auf St. Ingbert 561 600 Euro und auf Kirkel immerhin gut 201 000 Euro. Die Stadt Neunkirchen bekommt 767 000 Euro für ihre Straßen. |ghm