Kreis Südwestpfalz Straßenfasnacht in der Südwestpfalz: Wo wird wann gefeiert?

Dahn gehört zu den traditionsreichen Pfälzer Fasnachtshochburgen. Am Sonntag schlängelt sich der Umzug zum 54. Mal durch die Str
Dahn gehört zu den traditionsreichen Pfälzer Fasnachtshochburgen. Am Sonntag schlängelt sich der Umzug zum 54. Mal durch die Straßen.

Samstag: Närrische Piraten in Waldfischbach-Burgalben

Die närrischen Piraten sind los: Am Samstag, 22. Februar, wird in Waldfischbach-Burgalben rund um den Kreisel gefeiert – unter dem Motto „Piraterie – das gab’s noch nie“. Enterhaken, Säbel und Augenklappen raus, ab 11.11 Uhr wird die Partymeile geentert. „Der Kreisel wird zum Piratenschiff, wir setzen die Faschingssegel bei Wind und Wetter“, verspricht der Veranstalter, die Spielvereinigung Waldfischbach-Burgalben, die die Veranstaltung mit Kult-Status zum zweiten Mal ausrichtet. Ab 11.11 Uhr werden Worschtgrumbeere serviert. Um 13.11 Uhr wird Bürgermeister Michael Oestreicher die Party offiziell eröffnen. Anschließend schwingen die Narren das Tanzbein bei der Riesenpolonaise, begleitet von den Guggemusikern „Altlossema Rhoigeischda“ und „Gugge Gluck“. Ab 15.33 Uhr ist zum Tanz rund um den Kreisel geladen. Danach werden die besten Kostüme prämiert. Wer dann noch nicht genug gefeiert hat, ist im Anschluss zur großen Kostümparty in die Sporthalle der SGW eingeladen.

An dieser Stelle finden Sie Kartenmaterial von Google Maps.

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Samstag: Nachtumzug der Neecher in Merzalben

Die Närrische Neecher Merzalben veranstalten am Samstag zum siebten Mal in Folge ihren Nachtumzug. Laut Michael Cisler vom Organisationsteam haben sich über 40 Gruppen für den in der Region einmaligen Jeckenzug angemeldet. Deshalb wird die Zugstrecke bis zur Kufenbergstraße verlängert. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Landkreis, aus dem nahen Saarland und dem Elsass. Neu ist, dass die Hauptstraße komplett gesperrt wird. Ein Parkleitsystem lotst Besucher zu Plätzen mit gutem Zugang zur Zugstrecke. Der Startschuss fällt um 19.11 Uhr am Anwesen Hauptstraße 107. Zwischen 16 und 17 Uhr stellen sich die Teilnehmer auf. Anwohner sollen ihre Autos derweil in den Nebenstraßen abstellen. Auch bitten die Jecken um atmosphärische Unterstützung – etwa mit Lichtern in den Fenstern der Häuser, damit die Wirkung des Zugs in der Dunkelheit verstärkt wird. Für die Besucher werden Versorgungsstationen aufgebaut. Zum ersten Mal werden Buttons verteilt. Mit einer After-Zug-Party auf dem Kerweplatz und einer weiteren Feier im FCM-Sportheim mit der Band „Montana“ geht es weiter.

Sonntag: Leimen hofft auf mehr Akteure

Die Prunksitzung ist ausgefallen, aber die Straßenfasnacht der Lämer Narre findet statt. Der Umzug startet am Sonntag um 13.31 Uhr an der Ecke Ringelsbert-/Waldfischbacher Straße. Der KV-Vorsitzende Stefan Sutor rechnet mit mehr Zugteilnehmern, weil der Rodalber Carnevalverein seinen Umzug vorgezogen hat. So erwarten die Lämer Narre Teilnehmer des RCV, aus Donsieders, Münchweiler und Merzalben. Nach der Straßenfasnacht wird in der MGV-Sängerhalle mit „BB Kusch und Sängerin Carina“ gefeiert. Wer am Umzug teilnimmt, zahlt keinen Eintritt, für alle anderen kostet die Faschingsparty vier Euro.

Sonntag: Dahner Elwetritsche bekommen viel Besuch

Der 54. Fasnachtsumzug des Karnevalvereins Elwetritsche (KVE) schlängelt sich am Sonntag ab 13.30 Uhr mit 64 Zugnummern durch die Straßen von Dahn. Neben den Guggemusikern „Funatiker“ (aus Basel), „Los Chrachos“ (Todtnau) und „Shoch 3“ (Heitersheim) machen regionale Gruppen mit, wie der Fanfarenzug aus Annweiler und die „Crazy Gugge“ aus Hauenstein. Befreundete Vereine aus Annweiler, Fischbach, Hauenstein, Silz und Bruchweiler reisen mit Tollitäten und Prunkwagen an. Aus der Vorderpfalz kommen beispielsweise „Die Gemeinschaft…“ aus Klingenmünster und die „Kannler Juchend“. Die Handballer des TV Dahn spielen mit 60 Leuten „Super Mario Brothers“, und Hexengruppen aus Bad Bergzabern, Vinningen und Rodalben treiben ihre Streiche mit den Zuschauern. Der KVE zeigt einen Prunkwagen unter dem Kampagnenmotto „Mit Agent Elwi an der Macht, feiert Dahn die Fasenacht“. In der Marktstraße moderieren die Sitzungspräsidenten Frank Baumann und Christian Leidner das bunte Treiben. Mit einer Umzugsplakette für drei Euro kann man die Großveranstaltung unterstützen. Die Teilnehmer stellen sich in den Straßen „Am Kreuzstein“ und „Am Griesböhl“ auf (Zufahrt über die Slevogtstraße). Der Zug führt zur Tannstraße. Von 11 bis 20 Uhr ist die Ortsdurchfahrt gesperrt. Nur Richtung Büttelwoog wird eine Umleitung mit Ampel ausgewiesen. An beiden Ortseingängen stehen die Parkplätze der Einkaufsmärkte zur Verfügung. Den Zugfahrplan gibt es unter: wieslauterbahn.info.

Montag: Motto „Märchen“ beim KV Horbach

Um 14.11 Uhr startet der Rosenmontagsumzug des KV Horbach am Windhof (Hauptstraße 3). Der Zug zum Dorfplatz (Hauptstraße 65) hat das Motto „Märchen“. Danach wird in der Stammkneipe „Am Horbach“ des KVH gefeiert. Weitere Akteure können sich bei Anne Krogull anmelden, E-Mail annekrogull@gmx.de. Der Kinderfasching ist für Faschingsdienstag geplant, ab 14.11 Uhr in der Gaststätte „Am Horbach“. Es gibt Spiele, Kaffee und Kuchen, einen lustigen Clown und viele Kamelle.

Montag: Bundenthal mit 13 Nummern

Am Rosenmontag zieht das Narrenvolk durch Bundenthal. Etwa 13 Zugnummern stellen sich ab 12.30 Uhr in der Friedhof- und Finsternheimer Straße auf. Ab 14 Uhr geht es durch die Weißenburgerstraße zum Herrmann-Eicher-Platz, wo die Straßenfasnacht weitergeht. Ausrichter ist der Karnevalverein in Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Musikgruppe. Die Turnerfrauen bieten im alten Schulhaus Kaffee und Kuchen an. Wenn die Wagen aus der Finsternheimer Straße über die Hauptstraße in die Weißenburgerstraße einbiegen, wird die Straße einseitig gesperrt.

Dienstag: Hauensteiner im Dschungelrevier

Mit dem Umzug am Fasnachtsdienstag lassen die Hääschdner Needingsterzer die Kampagne unter dem Motto „Närrisches Getier im Dschungelrevier“ ausklingen. Über Motivwagen, Gruppen und Einzelnarren, die das Motto thematisieren, freut man sich. Der närrische Wurm stellt sich ab 12.30 Uhr in der Sommerstraße auf (Zufahrt über Bruchweg und Speyerstraße). Ab 13.30 Uhr schlängelt er sich – angeführt vom Motivwagen der Needingsterzer – durch die Bahnhofstraße, über den Marktplatz und durch die Hauptstraße in den Ortskern. Für Musik sorgen der Fanfarenzug Niedersimten und die Hauensteiner „Crazy Gugge“. Das Ordnungsamt will Fahrzeuge an der Umzugsstrecke abschleppen. Einzelne Zufahrten werden blockiert. Akteure können sich unter needingsterzer.de und bei Zugchef Ulrich Engel (Telefon 0151/17943184) anmelden und werden mit „Zoggerbibble“ versorgt, dem obligatorischen Süßkram. Die After-Zug-Party mit DJ Maaro aus Landau auf dem Johann-Naab-Platz geht bis 18 Uhr.

Dienstag: Narren ziehen durch Bruchweiler-Bärenbach

Der Karnevalverein Bruchweiler-Bärenbach erwartet am Fasnachtsdienstag 15 Zugnummern – geschmückte Wagen und bunte Fußgruppen wie die närrischen Hühner der Katholischen Frauengemeinschaft und die Felslandblaskapelle. Die Teilnehmer stellen sich ab 12.30 Uhr in der Talstraße auf und setzen sich gegen 13.30 Uhr über die Lauter- in Richtung Dorfstraße in Bewegung. Am Dorfplatz löst sich der Zug nach der Begrüßung durch DJ Franz und DJ Kai in Richtung Wiesenstraße auf. Anschließend wird Straßenfasnacht gefeiert. Im Sänger- und im Hasenheim gibt es Heringessen, im Pfarrzentrum Kaffee und Kuchen. In Tal-, Dorf- und Wiesenstraße gilt ab 12 Uhr Parkverbot. Kurzentschlossene können sich bis Samstag, 12 Uhr, bei Franz-Josef Cornet (Telefon 0152/29593842) anmelden oder ihr Teilnahmeformular bei „Sell un Jenes“ in Bruchweiler abgeben.

Dienstag: Ungeplant, aber fröhlich in Münchweiler

„Zu spät, ungeplant, ohne Motto und nichts Neues, wir machen’s aber trotzdem“, heißt das Konzept der Vereine für den Fasnachtsumzug am Dienstag ab 13.30 Uhr. Abfahrt ist an der Ecke Lazarett-/Prinzregentenstraße. Es geht in Richtung Bürgerhaus. KV-Vorsitzender und Bürgermeister Timo Bäuerle berichtet, man wolle einen ganz zwanglosen Umzug veranstalten. Für Wurfmaterial werde er sorgen. Der Fußballverein Münchweiler und der Kindergarten Max und Moritz machen mit. Ansonsten gelte eben das Motto, und jeder sei eingeladen, sich zu beteiligen, so Bäuerle.

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