Höhfröschen Straßenausbau macht Fortschritte

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Höhfröschen baut sukzessive seine Straßen aus. Demnächst ist die Goethestraße an der Reihe. Ausgebaut wird auf einer Länge von 281 Metern zwischen den Einfahrten Lessing- und Schillerstraße. Der Auftrag für den Ausbau der Brückenberger Straße soll am 1. September vergeben werden.

Der Rat legte am Mittwoch grundsätzliche Eckpfeiler für den Ausbau der Goethestraße fest. Mit der Planung sollen Zuschüsse aus dem Investitionsstock des Landes beantragt werden. Es wird mit Ausbaukosten von 272.000 Euro gerechnet. Leerrohre für Glasfaserkabel werden nicht verlegt. Das hätte rund 12.000 Euro gekostet. Es wäre aber nicht gesichert, dass ein Glasfaseranbieter diese Rohre später nutzt, hieß es im Rat.

Ausgebaut wird die Goethestraße auf einer Breite von fünf Metern. Das ermöglicht den Begegnungsverkehr von Lastwagen und Pkw. An die Straße schließen Rinne, Gehwege und Rundborde an. Die Gehwegbreite variiert zwischen 1,20 und etwa zwei Metern. Die Verbandsgemeindewerke haben bereits entschieden, die Wasserleitung in der Straße zu erneuern und zu verlegen. Das ist notwendig, um die Schieber aus den Bordanlangen herauszubekommen.

Teil des Baumaterials ist belastet

Ein Bodengutachten hat ergeben, dass voraussichtlich eine Schotterschicht von 30 bis 50 Zentimetern in die Straße eingebaut werden muss, um die Tragfähigkeit zu verbessern, erläuterte Jürgen Haag vom Ingenieurbüro sdu Plan aus Waldfischbach-Burgalben. Untersuchungen haben ergeben, dass das vorhandene Baumaterial belastet ist. Zumindest die Schwarzdecke, die Teer enthält. Das restliche Erdreich ist unbelastet. Da es sich in erster Linie um Lehm handelt, ist eine weitere Verwendung aber unwahrscheinlich.

Zunächst war überlegt worden, den Kreuzungsbereich Lessingstraße sofort mit auszubauen. Davon nahm der Rat jedoch Abstand. Denn die Pfalzwerke planen, für ein angrenzendes Gewerbegebiet – es geht um den Bau des Wellpappewerks der Progroup Board GmbH – eine 10-Kilovolt-Leitung entlang der Lessingstraße zu verlegen, um das Gebiet an die Trafostation in Höhfröschen anschließen zu können. Das hätte zur Folge, dass der frisch ausgebaute Kreuzungsbereich wieder aufgerissen werden müsste. Bislang verläuft dort eine oberirdische Hochspannungsleitung, die weichen muss. Der Kabelverlegung durch die Pfalzwerke stimmte der Rat zu.

Fortgeschritten ist die Ausbauplanung für die Brückenberger Straße, für die am 1. September der Bauauftrag vergeben werden soll. Die Beweissicherung vor Baubeginn übernimmt das Ingenieurbüro Christmann und Sema (Thaleischweiler-Fröschen/1256 Euro), für die Gesundheits- und Sicherheitskoordination während der Bauarbeiten ist das Ingenieurbüro Wilhelm Vatter (Waldfischbach-Burgalben/3570 Euro) zuständig. Die Verbandsgemeindewerke beteiligen sich in beiden Punkten an den Kosten.

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