Hauenstein / Hinterweidenthal SPD und Grüne: Hochwasserschutzkonzept muss im Rat besprochen werden

Die Queich in Wilgartswiesen im Bereich der Wilgartahalle.
Die Queich in Wilgartswiesen im Bereich der Wilgartahalle.

Zuletzt gab es Kritik im Hauensteiner Verbandsgemeinderat, dass das Hochwasserschutzkonzept noch nicht im Rat vorgestellt wurde. SPD und Grüne haben das jetzt beantragt.

Im Verbandsgemeinderat Hauenstein wurde in jüngster Vergangenheit immer mal wieder nach dem Hochwasserschutzkonzept gefragt. Zuletzt stellte die CDU die Anfrage. Die Folge war, dass das Hochwasserschutzkonzept auf der Homepage der Verbandsgemeinde veröffentlicht wurde. Das Konzept für sieben Orte der Verbandsgemeinde datiert vom Januar 2024 und war von der IPR Consult Ingenieurgesellschaft für die Verbandsgemeinden Hauenstein und Annweiler erstellt worden. Es bezieht sich auf das Einzugsgebiet der Queich. Für die Gemeinde Hinterweidenthal gibt es ein eigenes Konzept, das im Rahmen des Konzeptes der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland erstellt worden war. Es betrifft das Einzugsgebiet der Wieslauter.

Jetzt kritisieren die beiden Sprecher Andreas Wilde (SPD) und Manfred Seibel (GRÜNE), dass die finalen Konzepte, einmal für Hinterweidenthal zusammen mit dem Dahner Felsenland und für die restlichen sieben Ortsgemeinden zusammen mit der VG Annweiler, bislang noch nicht in den Gremien der Verbandsgemeinde diskutiert wurden. „Die finalen Konzepte inklusive Maßnahmenvorschläge und Kostenschätzung liegen uns bis heute nicht komplett vor, trotz mehrfacher Nachfragen verschiedener Fraktionen in den vergangenen Ratssitzungen“, teilen Wilde und Seibel mit. „Daher haben wir jetzt einen Antrag gestellt, der in der nächsten Sitzung des VG-Rates behandelt werden muss.“

Thema in der April-Sitzung des Rates

Der Rat soll aber nicht unvorbereitet in die Sitzung gehen, die voraussichtlich am 8. April stattfindet. „Zuvor sollte die Thematik im Ausschuss vorberaten werden, auch unter Beiladung des Informations- und Beratungszentrums Hochwasserschutz (IBH) des Landes mit Blick auf mögliche Hochwasserpatenschaften zwischen unserer Verbandsgemeinde als Oberlieger an Wieslauter und Queich mit den benachbarten Verbandsgemeinden Dahner Felsenland und Annweiler als Unterlieger“, so die beiden Sprecher. Seibel verweist als Beispiel auf die Hochwasserpatenschaft im Westen des Landkreises um Zweibrücken herum, die auch vom IBH unterstützt und beraten wird.

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