Kreis Südwestpfalz So sah sie aus

Die Maßweilerer sollen noch einmal sehen, wie die Luitpoldlinde oberhalb der katholischen Kirche aussah. Das fand der in Maßweiler geborene Hermann Semmet, der heute in Ismaning bei München lebt. Nachdem der 77-Jährige in der RHEINPFALZ vom 1. Februar den Artikel über die umgestürzte Linde las, hat er sich erinnert, dass er von noch ein Bild haben müsste, auf dem sie grüne Blätter trägt. Dieses Foto aus dem Jahr 2014 hat er uns über seinen Bruder Heini Semmet zur Verfügung gestellt. Der erzählt, dass sein Bruder noch immer intensiven Kontakt zu seinem Heimatdorf halte, weil er immer wieder seine pfälzische Muttersprache hören müsse. Trotz des schönen Klanges der bayrischen Sprache, die schon auf ihn abgefärbt habe, sei er ein Kind der Sickinger Höhe geblieben. Bei der Stadtverwaltung in Zweibrücken hat Hermann Semmet auf dem Bauamt Bauzeichner gelernt. Danach hat er in Bayern Hoch- und Tiefbauingenieur studiert. Er fand beim Finanzbauamt eine Anstellung und blieb in der Heimat des Prinzregenten Luitpold hängen, der der Linde seinen Namen gab.