Dahn RHEINPFALZ Plus Artikel Skaterpark in Dahn: Eröffnung rückt näher

Die Teile des Skaterparks wurden einer Prüfung unterzogen.
Die Teile des Skaterparks wurden einer Prüfung unterzogen.

Die Jugend von Dahn kann sich freuen: Die lang ersehnte Herstellung eines Skaterparks bei dem Gelände an der Pfaffendölle soll in den nächsten Wochen erfolgen.

Die für den Sommer angedachte Eröffnung hat sich verzögert, da zur Gewährung der Sicherheit erst noch Sachverständige und Prüfer für Spielplatzanlagen eingeschaltet wurden. Die gebraucht gekaufte Skateranlage erhielt schließlich eine Prüfung – mit Erfolg. Sachverständige gaben außerdem Tipps zum Aufstellen der Anlage. Darüber informierte Stadtbürgermeister Holger Zwick in der jüngsten Sitzung des Dahner Stadtrates.

Dieses Gremium, das erstmals gemeinsam mit der neuen Jugendvertretung tagte, beriet außerdem die Details zur Anlagengestaltung. In den nächsten Wochen werden die vorhandenen Anlagenteile aufgestellt und mit weiteren noch anzuschaffenden Elementen kombiniert. Die Kosten dafür betragen voraussichtlich 15.000 Euro. Auch ein Aufenthaltsbereich wird geschaffen. Ein Bike-Park befindet sich bereits auf dem Nachbargelände.

Jugendvertretung zeigt sich zufrieden

Zwick berichtete dem Rat auch, dass die Experten im Vorgespräch signalisierten, dass bei den Jugendlichen aktuell sogenannte Pumptrack-Anlagen sehr beliebt seien. Einige Ratsmitglieder bestätigten dies und berichteten von Nachbarstädten, in denen solche Anlagen bereits vorhanden sind. Die Jugendvertretung äußerte auch den Wunsch nach solch einer Anlage, zeigte sich aber auch mit den aktuellen Planungen zufrieden.

Allerdings kosten solche Anlagen nach Angaben der Experten rund 200.000 Euro, was sich die Stadt jedoch finanziell nicht erlauben kann. Daher will man dazu nach Sponsoren und Zuschüssen Ausschau halten. Solche Anlagen werden in Landschaftselemente eingebunden und müssen händisch modelliert werden, was die hohen Kosten verursacht. Pumptrack-Anlagen können nicht nur von Skatern, sondern beispielsweise auch von Mountainbike-Fahrern genutzt werden.

Idee über drei Jahre gereift

Vor rund drei Jahren entstand die Idee, Bike- und Skaterparks auf den Sportplätzen in der Pfaffendölle zu errichten. Eine Gruppe von Jugendlichen schlug dies sowohl dem Stadtbürgermeister als auch der CDU-Fraktion vor. Zwischenzeitlich gab es auch Differenzen der Beteiligten, wer zuerst die Idee hatte und wer wie viel dazu beigetragen habe. Jedoch war die Schaffung der Skateranlage im Gegensatz zum Bike-Park wesentlich schwieriger und auch langwierig.

Da die Kreisverwaltung keine Baugenehmigung in Aussicht gestellt hatte, musste der dort gültige Bebauungsplan geändert werden. Mehrere Offenlegungsverfahren sowie die Erstellung eines Umweltberichts und Entwässerungskonzepts waren außerdem erforderlich. Inzwischen wurde alles erfolgreich abgearbeitet. Auch die Asphaltierung einer 400 Quadratmeter großen Fläche auf dem bisherigen Sportplatz als Grundlage für die Anlage ist erfolgt.

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