Kreis Südwestpfalz Sie sind wieder da

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Pirmasens. Wegen der Krötenwanderung gilt ab Ende Februar für etwa zehn Wochen zwischen Contwig und Stambach sowie zwischen Winterbach und Wiesbach Tempo 50. Auch auf anderen Straßen sollte man vorsichtig fahren. Darauf weist die Kreisverwaltung Südwestpfalz hin. Sie sucht auch noch Helfer, die die Tiere aufsammeln und über die Straße tragen.

Ende Februar, Anfang März kommen die Kröten, Frösche und Molche aus ihren Winterquartieren, und sie laufen an die Bäche, Tümpel oder Weiher, wo sie geboren wurden. Dort legen sie ihre Eier ab, aus denen Kaulquappen schlüpfen, die dann zu jungen Kröten werden. Laichen nennt man das Ablegen der Eier. Und um zu diesen Laichgewässern zu laufen, müssen sie oft Straßen überqueren. Das ist gefährlich wegen der Autos. Deshalb werden an manchen Straßen wieder Schutzzäune aufgestellt, an denen die Tiere in Eimer fallen. Helfer tragen sie dann auf die andere Straßenseite. Der Kreis ruft die Autofahrer dazu auf, vorsichtig zu fahren: Zum einen, damit sie nicht so viele Tiere überfahren. Zum anderen, weil auch viele tote Kröten auf der Straße liegen. Und wenn man auf diesen glitschigen Kadavern bremst, kann mann leicht ins Rutschen kommen. Damit die Autofahrer wissen, dass sie aufpassen müssen, stehen an einigen Straßen Schilder. Im Zweibrücker Land stehen sie zwischen Contwig und Stambach, im Wallhalbtal, bei der Großsteinhausermühle, zwischen Hornbach und Brenschelbach, zwischen Winterbach und Wiesbach und zwischen Oberauerbach und Battweiler. Der Kreis sucht noch Helfer, die die Kröten über die Straße tragen – und zwar bei jedem Wetter. Auf was man achten muss, bekommt man vor Ort erklärt. Wer Interesse hat, kann Arno Sprau von der Kreisverwaltung, Telefon 06331/809-222, anrufen. (bfl)

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