Kreis Südwestpfalz Seilbahn soll im April fertig sein

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Das Planungsbüro Blanz in Landstuhl soll das Dorfgemeinschaftshaus in Käshofen grundlegend untersuchen und somit die Sanierung vorbereiten. Je nachdem, was die Planer vorschlagen, ist sogar ein Neubau möglich. Zumindest vorübergehend müsste dann beispielsweise die Kerwe in der nahegelegenen Mehrzweckhalle gefeiert werden. „Ich persönlich wäre für eine Modernisierung“, sagte Bürgermeister Klaus Martin Weber in der Käshofer Ratssitzung am Montag.

Ob und wie das Dorfgemeinschaftshaus renoviert wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Laut Weber müssen im rund 40 Jahre alten Dorfgemeinschaftshaus vor allem die sanitären Anlagen und die Küche überholt werden. „Die Toilettenanlagen sind nicht mehr zeitgemäß, wir haben keine richtige Behindertentoilette, und auch die Küche stößt an die Grenzen ihrer Kapazität“, hatte Weber in der RHEINPFALZ vom Montag die unumgänglichen Maßnahmen umrissen. „Erst vor kurzem hatten wir einen Wasserschaden an den sanitären Anlagen“, verdeutlichte er. Die Gemeinde erzielte Erlöse aus dem Forstwirtschaftsjahr 2016/17 und verbuchte im Haushaltsplan Mehreinnahmen durch Steuern. Bürgermeister Weber konnte den Ratsmitgliedern einen ausgeglichenen Etat vorlegen. Eine Kreditaufnahme sei bis 2019 ist nicht notwendig. Zur Änderung des Flächennutzungsplans für Windenergie gibt der Rat gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung Zweibrücken-Land keine Stellungnahme ab. Die Bürger hatten sich 2015 in einer Abstimmung gegen den Bau von Windrädern auf Käshofer Gemarkung ausgesprochen. Nach dem gegenwärtigen Stand sind neue sogenannte Konzentrationsflächen für Windräder auf rund 67 Hektar auf Riedelberger Gemarkung vorgesehen (wir berichteten mehrfach). Im Forstwirtschaftsjahr 2016/17 verbuchte die Gemeinde ein Plus von 2200 Euro. Für das Folgejahr rechnet der Forst mit noch höheren Einnahmen. Es gebe noch Restbestände an Brennholz, die bei Bedarf bestellt werden können. Ab 1. Januar 2019 liegt die Selbstvermarktung nicht mehr in den Händen des Forstamtes. Fünf Organisationen in Rheinland-Pfalz übernehmen dann den Einschlag und den Verkauf des Brennholzes. Die Planung bleibt weiterhin in den Händen des Forstamtes. Bürgermeister Weber berichtete in der Sitzung auch vom Wiesbacher Kindergarten, den Kinder aus Käshofen besuchen. 49 Kinder aus Krähenberg, Käshofen und Wiesbach würden derzeit in der Wiesbacher Einrichtung auf die Schulzeit vorbereitet. Die Kosten für die Gemeinde bezifferte Weber mit 41 000 Euro pro Jahr. Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik mache sich in der Gemeindekasse bemerkbar. So seien innerhalb von zwei Jahren 18 000 Euro eingespart worden. Weitere Erlöse erzielte die Gemeinde laut Weber, indem sie Glasfaserkabel der Firma Inexio an die Nachbargemeinde Mörsbach verpachtet, die dadurch von einer schnelleren Datenübertragung profitiert. Zudem wurde im Neubaugebiet ein Bauplatz verkauft. Der Rat stimmte dem Doppelhaushalt 2018/19 zu. Am Käshofer Mehrgenerationenplatz wird in diesem Frühjahr ein weiteres Spielgerät aufgebaut. Eine Seilbahn von 40 Metern Länge steht dann den Kindern zur Verfügung (wir berichteten zuletzt am 13. Dezember). Sie soll bis April fertig sein, sagte Weber im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Die Gemeinde will in diesem Jahr einen neuen Aufsitzmäher für rund 7000 Euro anschaffen, an dem man auch eine Schneeschaufel anbringen kann. Am Dorfgemeinschaftshaus soll die Firma Inexio einen W-Lan-Hotspot einrichten. In der Halle soll künftig auch ein Defibrillator zur Verfügung stehen.

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