Contwig Sechs neue Bauplätze in der Felsackerstraße
Die Bauplätze, so Bürgermeisterin Nadine Brinette, sollen von einem Privatmann erschlossen werden. Wie und wann die Baugrundstücke später verkauft werden, konnte die Bürgermeisterin nicht sagen. Zumal stehe das gesamte Vorhaben noch am Anfang, der Gemeinderat stellt zunächst den Bebauungsplan auf, danach wird er Plan für etwaige Stellungnahmen öffentlich ausgelegt.
Das Ingenieurbüro „CP beratende Ingenieure“ aus Spiesen-Elversberg solle mit einem Hochwasserschutz-Konzept beauftragt werden. Auslöser für die gesamte Diskussion, welche Maßnahmen zum Schutz gegen Hochwasser und Starkregen getroffen werden können, war die Ahrtalflut 2021. Neben dem Areal an den Ufern des Schwarzbaches seien es in Contwig und Stambach vor allem die Fasanerie-, Keppberg-, Hahnberg-, Drossel- und Oststraße, die bei Starkregen besonders gefährdet sind. All diese Straßen, so Brinette, liegen am Feldrand, das sich dort sammelnde Oberflächenwasser strömt direkt hinein. Vor drei Jahren ist es bereits passiert, dass Regenwasser von den Feldern in Richtung Pirmasenser Straße geflossen ist und dabei eine Schreinerei stark in Mitleidenschaft gezogen hat. Das Ingenieurbüro, so Brinette, war eines der Einzigen, das überhaupt Kapazität für das Contwiger Schutzkonzept hatte. Anhand des Konzeptes können Maßnahmen entwickelt werden, die dann auch vom Land finanziell gefördert werden. Brinette erwartet eine erste Einschätzung des Büros im März oder April.
Erste Entscheidungen zum Solarpark stehen an
Und auch die ersten Entscheidungen für den geplanten Solarpark auf der Truppach sollen am Donnerstagabend im Gemeinderat gefällt werden. Die Firma Juwi aus Wörrstadt hat in einer vergangenen Sitzung bereits ihre Pläne für den Solarpark in Richtung Autobahn vorgestellt. Zehn Millionen Kilowattstunden Strom sollen dort pro Jahr erzeugt werden. Damit könnten jährlich über 6000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Gleichzeitig sollen die Contwiger von der Anlage finanziell profitieren – in Form von Gewerbesteuer sowie 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde Strom, die direkt in die Gemeindekasse fließen. Einziger Bremsklotz, so Brinette, könnte bei dem Vorhaben die Landwirtschaftskammer sein. Weil der Solarpark auf einem Acker gebaut werden soll, hat die bei der Planung ein großes Mitspracherecht.