Erlenbach Schönes Plus im Gemeindewald
Aufgrund der Marktsituation und schlechter Holzpreise vor einem Jahr war nur ein Holzeinschlag von 470 Festmetern geplant. Da sich die Bedingungen geändert haben, seien tatsächlich über 930 Festmeter geerntet worden, und zwar am Heidenpfeiler/Buchkammer, am Radweg und hinter der Liegewiese am Seehof, berichtete Revierleiterin Susanne Rolland in der jüngsten Gemeinderatsitzung. 6300 Euro seien in die Wegeunterhaltung investiert worden – auch damit die Feuerwehr bei einem Waldbrand gut durchkommt. Durch den Mehreinschlag seien rund 5000 Euro statt wie geplant knapp 1100 Euro erwirtschaftet worden.
Totholz im Wald
Der Wirtschaftsplan fürs nächste Jahr sieht eine Holzproduktion von knapp 990 Festmetern vor, berichtete Rolland. Unter anderem soll ein Harvester, ein spezielles Gerät, am Linsenbühl, am Mückenköpfel und an der Judenhalde eingesetzt werden. Bei einem Ertrag von 56.500 Euro sieht der neue Plan unterm Strich ein Plus von knapp 2000 Euro vor. Probleme mit der Brennholzversorgung für Selbstwerber gebe es keine, so Rolland.
Dem Gemeinderat erläuterte die Revierleiterin das BAT-Konzept (Biotopbäume, Altbäume und Totholz im Wald). Das soll künftig in Erlenbach angewendet werden. Der Rat stimmte dem zu. Ebenso beschloss er, eine Förderprämie (CO2-Prämie) zu beantragen.
Für die „Wärmeinsel Dorfgemeinschaftshaus“ wurde ein Notstromaggregat angeschafft. Dort sollen sich Einwohner im Notfall, etwa bei einem Blackout, treffen.