Thaleischweiler-Fröschen Sanierung des IGS-Sportplatzes kostet deutlich mehr Geld

Die Sportanlage der IGS Thaleischweiler-Fröschen wird grundlegend saniert.
Die Sportanlage der IGS Thaleischweiler-Fröschen wird grundlegend saniert.

Die Sportanlage der IGS Thaleischweiler-Fröschen wird grundlegend saniert. Obwohl das Vorhaben abgespeckt wurde, wird die Sanierung 30 Prozent teurer.

Die in den 1980er Jahren gebaute Freisportanlage der Integrierten Gesamtschule Thaleischweiler-Fröschen hat ihre guten Jahre schon lange hinter sich. Sie ist sanierungsreif. Der Leichtathletikverband Westpfalz, der regelmäßig seine Meisterschaften auf der Anlage ausgerichtet hatte, verzichtet seit 2022 auf die Ausrichtung von Wettkämpfen auf der Bezirkssportanlage. „Die Anlage ist am Ende ihrer Lebenszeit angekommen“, sagte die Erste Kreisbeigeordnete Martina Wagner (CDU) am Montag in der Sitzung des Kreisausschusses. Ursprünglich hätte die Sanierung schon früher in Angriff genommen werden sollen. Weil aber die Sporthalle der IGS nach einem Wasserschaden fast zwei Jahre nicht genutzt werden konnte, wurde sie verschoben.

Die Sportanlage wird seit rund 35 Jahren genutzt. Bei einem Kunststoffbelag für Laufbahnen wird nach Angaben der Kreisverwaltung von einer Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren ausgegangen. Die Anlage habe die zu erwartende Nutzungsdauer bereits um gut zehn Jahre überschritten. Die Flächen seien zunehmend zerschlissen, zuletzt seien immer wieder Reparaturen von Schadstellen erfolgt. Wie die Verwaltung bemerkte, erfülle die Anlage in Teilbereichen nicht mehr die heute geltenden Vorschriften, so würden Sicherheitsabstände der einzelnen Sportbereiche untereinander nicht eingehalten.

Kein Beachvolleyballfeld

Es hat sich aber nicht nur eine zeitliche Verschiebung ergeben. Auch das Maßnahmenpaket musste abgespeckt werden. „Das Beachvolleyballfeld und die LED-Beleuchtung wurden nicht genehmigt“, sagte Wagner. Trotzdem liegen die Ergebnisse der Ausschreibung der Arbeiten deutlich über der Kostenschätzung der Kreisverwaltung. Die Behörde war von Kosten in Höhe von 586.000 Euro ausgegangen, der günstigste Bieter gab ein Angebot über 758.000 Euro ab. Die Differenz beträgt rund 30 Prozent. Den Zuschlag erhielt die Firma Schmitt aus dem hessischen Langgöns. Der Kreis erhält eine Landesförderung in Höhe von 362.000 Euro.

Aufgrund der Überalterung der Anlage und dem damit verbundenen Unfallrisiko werden die Kunststoffbeläge erneuert. Die Kugelstoß-, Weitsprung- und Diskusanlagen werden neu errichtet. Nicht mehr benötige Anlagenteile wie der Hindernisgraben und die Stabhochsprunganlage werden zurückgebaut.

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