Corona-Krise
Südwestpfalz: Die Geschäfte öffnen wieder
Waldfischbach-Burgalben: Mode muss man fühlen
„Heute ist ein Tag zum Lächeln“, haben Karin Hirschelmann, Inhaberin der Buchhandlung Karibu, und ihre Mitarbeiterin ans Schaufenster geschrieben. Sie dürfen wieder persönlich für ihre Kunden da sein. Mit Desinfektionsmitteln und Mundschutz. Ein dickes Dankeschön an treue Kunden, die in den vergangenen Wochen den Lieferservice genutzt haben, haben sie im Fenster verewigt. Zu den Kunden gehören viele Schüler. Ganz süß sei ein Mädchen gewesen, das telefonisch fragte, ob der Laden auch ein einzelnes Heft liefert. „Ich habe ja gesagt“, erzählt Hirschelmann. Hefte, Stifte und Bücher wurden bestellt, um die Zeit zu Hause sinnvoll zu nutzen. Die Chefin hatte zunächst gehofft, dass der Laden, der auch Presseerzeugnisse verkauft, geöffnet bleiben kann. Das war nicht erlaubt. Kommunion- und Ostergeschenke „haben wir dieses Mal nicht verkauft“, berichtet sie. Das Firmenjubiläum Anfang April – seit drei Jahren gibt es das Geschäft – fiel aus.
Normalerweise hat sie von Mittwoch bis Samstag geöffnet, doch nach der mehrwöchigen Zwangspause war Susanne Servas in der Modewelt ausnahmsweise am Montag für ihre Kunden da. „Ich hatte einen kleinen Lieferservice für Kundinnen eingerichtet“, erzählt sie. Aber Mode müsse man sehen, fühlen, probieren können, freut sie sich über die geöffnete Ladentür. Auch bei Mode Schaaf kann wieder im Laden eingekauft werden. Gefüllte Ständer vor dem Geschäft vermitteln einen Hauch von Normalität.
So normal wie möglich läuft es auch wieder bei den Optikern im Ort. „Ich hoffe es bleibt so“, sagt Lukas Friedrichsen von Optik Kühnel. Wie es um die Öffnung bei den Optikern bestellt war, war für Kunden verwirrend. Sehhilfen sind medizinisch notwendig. „Zudem ist es ein Handwerk“, sagt Friedrichsen. Aber war der Ladenverkauf nun erlaubt? Das Verwirrspiel hat ein Ende. Normale Öffnungszeiten sind angezeigt. Friedrichsen hofft, „dass wir nicht noch mal schließen müssen“. Das sei unsicher.
Autohändler Matthias Hauck sieht das ähnlich. Die Werkstatt war geöffnet, „wir mussten auch nicht auf Kurzarbeit gehen“, sagt er. Seit Montag ist der Verkauf von Autos wieder erlaubt. Ein kleines Schrittchen, „aber es fehlt noch einiges zur Normalität“. Zum Beispiel ist das Vermietungsgeschäft mit den Kleinbussen „komplett zusammengebrochen“. Für den Verkauf „ist es wichtig, dass die Hersteller wieder mit der Produktion beginnen. Damit es bei bereits bestellten Fahrzeugen zum Beispiel nicht zu einer allzu langen Lieferzeit kommt“, meint Hauck. Das wichtige Frühjahrsgeschäft „ist verhagelt“. Da in der Wirtschaft alles zusammenhänge, sei die Talsohle noch lange nicht durchschritten. „Vieles wird uns erst noch einholen“, prognostiziert Hauck.
Auch die Blumenhändler haben wieder geöffnet. Und Eis, das zuletzt nur telefonisch bestellt werden konnte, darf wieder direkt verkauft werden.
Lemberg: „Uns bleibt das Brot“
Die Lemberger Geschäftswelt hat sich mit der Corona-Krise arrangiert. Konditor Andreas Faass plädiert sogar dafür, lieber ein oder zwei Wochen länger Einschränkungen zu erdulden, statt übereilt alle Geschäfte und Lokale zu öffnen – obwohl gerade sein Betrieb erheblich unter den Verboten leide. Der Verkauf in der Konditoreisparte sei fast komplett zusammengebrochen. Kuchenlieferungen an Restaurants und Hotels gibt es keine mehr. Das Café muss geschlossen bleiben. „Uns bleibt das Brot, und das geht gut“, erzählt der Konditormeister, der seit Montag auch Eis aus eigener Herstellung an die Kunden verkauft. Das Osterfest bringe normalerweise viel Umsatz, aber in diesem Jahr sei es sehr bescheiden ausgefallen. Die Lemberger hatten wenig Lust auf Osterhasen. Bei der Belegschaft habe er bisher nicht gespart und auch keine Kurzarbeit eingeführt. „Ich versuche, alle zu behalten“, betont Faass, dessen Betrieb von den Soforthilfen nichts bekomme, da er immer noch Umsatz mache. Pläne für die Wiedereröffnung des Cafés hat er noch keine gemacht. „Damit befasse ich mich, wenn es so weit ist. Da kann ja eh keiner sagen, was kommt.“
In der Krise sparen die Tierbesitzer offenbar auch am Futter für ihre Liebsten. Der Absatz bei Ollis Tierfutter in der Hauptstraße sei stark eingebrochen, erzählt Inhaber Oliver Wagner, der am Montagmorgen mit seinem Mitarbeiter trotzdem weiter Hundefutter produziert und im Glas abfüllt. Das Ladengeschäft ist zwar offen, der Direktverkauf aber sehr gering, auch wegen der gesperrten Ortsdurchfahrt durch die Bauarbeiten. „Wir sind da und arbeiten weiter“, verkündet Wagner gut gelaunt. Die Arbeit werde eben gemütlicher als sonst erledigt.
Die Baustelle ist auch für Manfred Steigerwalds Lotto-Post-Zeitschriften-Tabakladen der hauptsächliche Hemmschuh für ein florierendes Geschäft. „Ich merke hier die Baustelle extrem“, erzählt der Einzelhändler. Er spüre zwar auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie spüre, aber weniger als andere Betriebe. Der Umsatz beim Postgeschäft sei stark gestiegen und wäre wohl noch größer, wenn die Baustelle nicht den Verkehr fernhielte. „Mir fehlen die Kunden, die durchfahren.“
Gut zu tun haben die Mitarbeiter der Rabenfels-Apotheke, aber nicht mehr so viel wie beim Ausbruch der Corona-Krise, wie eine Mitarbeiterin erzählt. Mundschutz und Desinfektionsmittel gehen immer noch verstärkt über die Ladentheke, aber nicht übermäßig, und der Vorrat an Desinfektionsmitteln scheint gesichert, wie der Flaschenturm am Eingang zeigt. Jahreszeitlich bedingte Allergiemittel seien aktuell die am meisten gefragten Arzneimittel, teilt die Mitarbeiterin mit. Dass kein Business as usual herrscht, ist am Spuckschutz und einer Mitarbeiterin zu sehen, die regelmäßig durch den Laden wischt und auch die Theken desinfiziert.
Geöffnet hat auch die Pizzeria Sardegna, aber nur für Abholer. In der Küche ist Giovanni Piras bereits früh mit einem Mitarbeiter zugange, um die bestellten Pizza und Pasta vorzubereiten. Pizza und Nudelgerichte seien am meisten gefragt, erzählt der Italiener, der auf seiner Facebookseite offensiv auch für Fleischgerichte wirbt, die, in Aluschalen verpackt, Lust auf eine Bestellung machen sollen. Seine drei Mitarbeiter habe er noch alle, versichert Piras. Allerdings habe er Kurzarbeit anmelden müssen.
Thaleischweiler-Fröschen: Breiter aufstellen
„Wir sind glücklich, dass wir wieder Kontakt mit unseren Kunden haben dürfen“, sagt Sabine Jekel, Inhaberin des Blumenhauses Jekel in Thaleischweiler-Fröschen. Seit Montag steht die Ladentür offen. Abstand halten, einzeln eintreten, die Chefin und ihre Auszubildende Selina Brauer arbeiten mit Mundschutz. Das für Blumenhändler wichtige Ostergeschäft „ist natürlich gelaufen“, sagt Jekel. Mit einem Abhol- und Lieferdienst „waren wir die ganze Zeit da, aber es ist unglaublich schwer, wenn der direkte Kontakt fehlt“. Arrangements für Beerdigungen telefonisch oder online klären, „das war für alle Beteiligten eine ganz schwierige Sache“. Finanziell waren die Wochen der Zwangsschließung, „natürlich katastrophal“, bekennt sie. Acht, neun Stunden im Laden und nur ein Kunde, der anruft – „das gab es“. Sie seien froh, „dass wir noch da sind und hoffen, wir sind es auch im Juli noch“. Dann steht das 30. Jubiläum an. Selina Brauers Lehrzeit endet. Wann genau, das ist die unbeantwortete Frage. Eine schriftliche Prüfung ist in den Juni verschoben. „Sonst wissen wir noch gar nichts“, sagt sie zur Hängepartie.
„Ab Montag sind wir wieder da“, hat Eis Arco angeschrieben. Die Eisdiele setzt schon immer ausschließlich auf den Straßenverkauf. Der ist seit gestern wieder möglich. Eis-Fans freuen sich beim sonnigen Wetter auf den Genuss, der in schwierigen Zeiten auch Seelentröster sein kann. Italienisches Eis, ja – Reisen nach Italien, nein. Laura Brucker vom Reisebüro Fernweh hat in knapp elf Monaten Selbstständigkeit einiges erlebt: Im Mai 2019 hat sie ihr Geschäft eröffnet. „Dann kam die Pleite von Thomas Cook“, erinnert sie. Jetzt Corona. Sie hofft, dass es bald wieder möglich ist, „zumindest innerhalb Deutschlands zu verreisen“. Angebote und Tipps gibt es im Reisebüro. Dazu Urlaubsangebote bereits für das kommende Jahr, mit großzügigen Stornierungsangeboten der Veranstalter. Man müsse sich auf etwas freuen können, sagt Brucker. Im angeschlossenen Studio werden Fotos gemacht, zum Beispiel Passbilder. Zudem sind ein DPD- und künftig ein Hermes-Paketshop im Geschäft integriert. „Wir müssen uns breiter aufstellen, um etwas zu verdienen“, verdeutlicht Brucker.
Im Ofenhaus können maximal drei Kunden gleichzeitig die Ware begutachten. Der benachbarte Dachladen des Fördervereins der protestantischen Kirche bleibt vorerst bis 2. Mai geschlossen. Hier bedienen Menschen, die zur Risikogruppe gehören. Ein unnötiges Risiko will keiner eingehen.
Rodalben: Erste Kundinnen in Boutique
Der Kundenstrom am ersten Tag nach dem Corona-Shutdown hält sich in Rodalben in Grenzen. Nur vereinzelt kommen die Kunden in die Geschäfte zurück, die wochenlang geschlossen waren. Dabei hielten sich in der Rodalber Innenstadt auch zuvor immer Passanten auf: Schließlich hatten die Apotheken geöffnet, das Optik- und Akustik-Fachgeschäft, Metzgerei und Bäckerei/Konditorei. Vor der Post und vor den Banken auf dem Weg zum Geldautomaten warteten Schlangen, und samstags zog der Wochenmarkt gegenüber dem Marienplatz Stammkundschaft an.
Am Montagmorgen steht nun auch die Ladentür von Juwelier Barth offen, und der Eine-Welt-Laden bereitet sich auf die Öffnung vor. In der Boutique „Tinas Laufsteg“ bedient Chefin Christina Riesbeck schon am Morgen erste Kundinnen. „Eine wirtschaftlich schwierige Zeit“ habe sie zu überbrücken gehabt, sagt sie. Zumal die öffentlichen Mittel, um die Krise abzufedern, für sie bisher „nicht greifbar“ gewesen seien. Nur über Facebook und Whatsapp seien ein paar Verkäufe zu tätigen gewesen. Die geschäftliche Zukunft sieht sie auch jetzt noch nicht rosig, schon weil sich allenfalls zwei Kunden gleichzeitig im Laden aufhalten dürften.
Solche Hinweise – oft hieß es auch „Bitte nur einzeln eintreten“ – und die Bitte, den Abstand von mindestens eineinhalb Metern einzuhalten, finden sich auf allen Geschäftstüren und an den Schaufenstern. Im Wäschestudio von Marianne Lickteig, das erst am Nachmittag öffnet, liegt noch ein kleines Plakat zwischen Stücken der neuen Sommerkollektion, auf dem sie ihren Heim-Service anbietet: die Lieferung zur Auswahl und zur Anprobe mit hohen Rabatten.
Frühlingsatmosphäre vermittelt die Gärtnerei Wilhelm mit Blumen und Pflanzen in kräftigen Farben. Gegenüber hat „Gabis Deko-Maison“ auf Ständern bunt blühende Frühlingspflanzen auf dem Bürgersteig ausgestellt. Selbst der Duft der Blüten verleitet zum Stehenbleiben und Hinsehen. Aus Gesprächsfetzen von Passanten lässt sich entnehmen, was sich die Bürger jetzt noch wünschen: die Öffnung von Restaurants und Einkehrstätten. Offensichtlich bereitet das Eiscafé Salvatore sich darauf schon vor. Dort werden am Montag neue Markisen montiert.
Ausharren muss wohl noch das Reisebüro. Trotz der wirtschaftlich unangenehmen Aussichten für dieses Jahr setzte der Inhaber ein Zeichen der Zuversicht. „Wir kommen wieder“, steht in Großbuchstaben am Schaufenster zu lesen, „bleiben Sie gesund“. Wer während der Corona-Krise Gelegenheit zum Innehalten sucht, findet sie in der historischen Marienkirche, die übers Wochenende nachmittags, von Mittwoch bis Freitag am Vormittag geöffnet ist.
Dahn: Auch Gutscheine helfen
Rollständer vor Ladentüren, Kunden, die hineingehen: Auch in Dahn kehrt der Alltag langsam zurück. Während bisher Bäcker, Optiker, Hör-Akustiker, Apotheken oder Lebensmittelgeschäfte die Stellung hielten, haben seit gestern auch wieder Geschäfte auf, deren Sortiment als nicht lebenswichtig eingestuft wird. Wie etwa der Geschenkeladen Duo oder Modegeschäfte wie NKD, DB-Moden, Mode- und Jeansshop, der Kinderladen Purzelbaum, Blue Store und B2. Andere folgen. Ressiv Safety mit Arbeitsschutz- und Sport-Bekleidung wird am Mittwoch öffnen, der „Kleine Blumenladen“ am Donnerstag.
Auch Kunden waren am Montag unterwegs, und keineswegs nur zum Schauen. Die veränderten Einkaufsbedingungen nehmen sie gelassen hin – Desinfektionsspray, Handschuhe, Abstandsmarkierungen, Spuckschutz und Gesichtsmasken sind Alltag. Auch die Geschäftsinhaber arrangieren sich. Einfach ist das nicht. „Ausgerechnet vor Ostern“, sagt Gudrun Breiner vom Kinderladen – für sie das Hauptgeschäft. Ware hatte sie längst geordert. Die kommt regelmäßig – samt Rechnung. Viele Lieferanten kämen Händlern kaum entgegen, stellt sie fest. Mit Betriebskosten liefen da schnell tausende Euro auf. „Das tut schon weh“, stellt sie fest. Einen Antrag auf Soforthilfe des Bundes hat sie gestellt, bislang ohne Antwort.
Auch beim Mode & Jeans-Shop und bei DB Fashion haben sie einen solchen Antrag gestellt und noch nichts gehört. Eine erste Hilfe sei das durchaus, meint Diana Buchmann (DB Fashion). Sie beschäftigt drei Angestellte und zwei Aushilfen, hat Kurzarbeit genutzt. Dass sie entgangenen Umsatz aufholen kann, glaubt sie nicht. Ihnen fehlten ja auch die Urlauber. Positiv beurteilt sie ihre Einkaufsverbünde. Eigentlich komme von jeder Firma monatlich neue Ware, doch die neuen Kollektionen seien nun geblockt worden.
Die Zwangspause hat sie wie andere genutzt, um Liegengebliebenes aufzuarbeiten und in sozialen Netzwerken zu werben. Manche Kunden hätten per Telefon bestellt, erzählt sie, andere Gutscheine erworben – auch über die Unterstützer-Plattform „Lokal help“. Genutzt hat Diana Buchmann die Zeit außerdem, um an einer Internet-Verkaufsplattform anzudocken, zunächst für Schuhe. Für sie eine sinnvolle Ergänzung ihres Geschäfts – und ein Zukunftsmodell.
Erlaubt ist wieder der Straßenverkauf von Eis. Ab 13 öffnet das „Eisheisel“ seinen Verkauf, nachdem drinnen bisher Kuchen auf Bestellung verkauft wurde. Auch beim „Cortina“ ist der Eisverkauf richtig angelaufen. Was Giancarlo Talamini Sorge bereitet: dass die Menschen zurückhaltend bleiben – weil Angst in ihren Köpfen bleibt. Dennoch ist er zuversichtlich. Denn viel schlimmer sieht es in seiner früheren Heimat Italien aus. Da, sagt er, sei die Wirtschaft komplett am Boden.
Hauenstein: Kunden „äußerst diszipliniert“
Sehr differenziert ist die Geschäftswelt in Hauenstein nicht mehr: Zu den Geschäften, die Lebensnotwendiges und Lebensmittel oder wichtige Dienstleistungen anbieten und deshalb auch offenbleiben konnten, gesellen sich mit der Lockerung nur wenige weitere Einzelhandelsgeschäfte sowie der Markt der Textilkette Kik.
Offen hat wieder das Kaufhaus Ritter, das Mode, Dessous und Geschenk- sowie Dekoartikel anbietet. Die Inhaber Isabella und Peter Seibel sprechen von einem „fast normalen Geschäftsverlauf“ und davon, dass sich die Kunden „äußerst diszipliniert“ verhielten und die hygienischen Vorgaben problemlos beachteten. „Am besten gehen freilich Atemmasken“, sagt Isabella Seibel, deren Atemschutz wie der ihres Mannes mit dem Ritter-Logo versehen ist. Man werde die Frequenz weiter beobachten, zunächst die Kunden mit „kleiner Besetzung bedienen“ und hoffe darauf, dass „uns unsere treuen Kunden nicht vergessen“.
Die beiden Blumengeschäfte, „Blumenkunst Becker“ am Marktplatz und das „Dekolädel“ in der Hauptstraße, die in den vergangenen Wochen mit einem Bestell-, Abhol- und Lieferservice außerhalb der Geschäftsräume arbeiteten, stehen nunmehr ebenso wieder mit ihrem kompletten Floristik-Service zur Verfügung wie der „Nähtreff“ (Marktplatz), der auf erweiterter Fläche wieder öffnen konnte: Hier sind Atemmasken ebenso zu haben wie Stoffe und Kleidungsstücke aus eigener Herstellung. Die Kurse, die Inhaberin Margot Gonzales ansonsten anbietet, liegen indes noch auf Eis.
Geöffnet hat auch wieder das Elektrofachgeschäft Specka in der Bahnhofstraße. Seniorchef Joachim Specka berichtete von einem „eher ruhigen Geschäftstag mit etwas weniger Frequenz“. „Der Kundendienst lief ja auch in den vergangenen Wochen mit nur geringen Einschränkungen“, sagt er. „Bis der Betrieb im Laden wieder richtig anläuft, wird es wohl noch ein, zwei Wochen dauern“, vermutet er.
Das Optikergeschäft Ruppert & Vogt (Marktplatz) hat nach wie vor morgens geöffnet, erst heute öffnet Hörgeräte Kehrel in der Schulstraße wieder seine Filiale. Am Montag noch nicht geöffnet hatten das Foto-Fachgeschäft Dammert in der Bahnhofstraße und das Aktiv-Reisebüro am Marktplatz.