Contwig Sängerbund kocht 100 Liter Gulaschsuppe zum Mitnehmen und ist überwältigt von der Nachfrage
„Wir sind total überwältigt von der großen Resonanz und einfach nur unglaublich dankbar!“, sagen die beiden Vorsitzenden Roland Heitmann und Simone Blatt, die am Samstag als Küchenchefs im Sängerheim in der Hohlbachstraße fungieren werden. Blatt ergänzt: „Aufgrund der über 200 Vorbestellungen müssen wir jetzt auch leider dicht machen. Mehr Suppe können wir gar nicht kochen!“
Zum großen Kessel mit knapp 95 Liter in der Küche seien jetzt auch alle Herdplatten besetzt. Die Gulaschsuppe zum Mitnehmen gibt es am Fastnachtssamstag zwischen 11.30 und 14.30 Uhr. „Wegen der großen Nachfrage werden wir jetzt auch den Verkehr zum Sängerheim mit einigen Helfern regeln, damit es keinen Gegenverkehr auf der schmalen Straße gibt und Rückstau in beiden Richtungen soweit wie möglich vermieden wird“, erklärt Heitmann. So soll möglichem Unmut unter den Abholern vorgebeugt werden, die laut dem Vorsitzenden voll des Lobes über die Gulaschsuppen-Idee sind.
„Natürlich bleibt das Singen unser primäres Hobby“, so Heitmann und Blatt schmunzelnd, „und mit den vielen verschiedenen Suppen, die wir in den letzten Tagen gekocht und probiert haben, reicht das fast für 2021“. Doch in Pandemiezeiten, in denen gemeinsame Proben und Auftritte – wie das schon geplante und auf später verschobene Konzert zum 20-jährigen Bestehen des Chor 2000 – verboten sind, müssten die Vereine und Chöre eben auch schon mal andere Wege gehen und nicht nur über die finanziell herausfordernde Lage jammern. „Musikalisch bleiben wir ja fit“, so die Schlussbemerkung des Sängerbund-Vorstands, „denn unsere Männer können ihre Lieder aus dem Stegreif, und der Chor 2000 probt ja weiterhin wöchentlich online“.