Münchweiler RHEINPFALZ-Wahlforum: Rückendeckung für Feuerwehren

Die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Rodalben darf auf Unterstützung des künftigen Bürgermeisters hoffen.
Die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Rodalben darf auf Unterstützung des künftigen Bürgermeisters hoffen.

Die Kassen der Verbandsgemeinde Rodalben sind leer. Auf die Feuerwehren soll sich das aber nicht negativ auswirken. Da sind sich die drei Bürgermeisterkandidaten einig.

„Die Feuerwehr ist der erste Punkt, der unsere Bürger schützt“, betonte Dirk Bauer, der als Kandidat der AfD an die Spitze der Verwaltung gewählt werden will, beim RHEINPFALZ-Wahlforum in Münchweiler. Die VG-Wehr müsse für mögliche Flutkatastrophen und Brände bestens gerüstet sein. „In der Hoffnung, dass so etwas bei uns nicht passiert“, ergänzte Bauer. Sein Ansatz im Falle eines Wahlerfolgs: „Ich würde mich mit allen Beteiligten zusammensetzen, um genau abzuklären, was gebraucht wird. Vielleicht wäre es auch sinnvoll, Wehren zusammenzuschließen.“

CDU-Kandidat Claus Schäfer will niemandem etwas vordiktieren, dafür fehle ihm schlicht das Fachwissen, sagte er. „Die Expertise liegt bei unseren Feuerwehren und den Wehrleitern“, stellte er klar. Die Ausstattung der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde solle unter seiner Führung keinesfalls an finanziellen Gründen scheitern. „Diese Leute riskieren ihr Leben für die Bürger. Wenn Geräte oder eine Halle gebraucht werden, werde ich das unterstützen“, betonte der amtierende Stadtbürgermeister Rodalbens.

„Hier sollten wir nicht sparen“, lautete auch die Meinung von Sozialdemokrat Peter Spitzer. Er ergänzte: „Wir müssen uns eine gut ausgestattete Wehr leisten – und das tun wir auch.“ Das sei in der Verbandsgemeinde Rodalben stets überparteilicher Konsens. Zumindest habe Spitzer in den vergangenen 15 Jahren, in denen er Mitglied des VG-Rats ist, nichts Gegenteiliges erlebt. Nun stehen in Sachen Feuerwehr größere Investitionen an, erinnerte der SPD-Mann: „Wir brauchen in Merzalben ein adäquates Feuerzeug und Gerätehaus.“ Auch in die Leimener Wehr müsse investiert werden, sagte Spitzer, da durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) festgestellt wurde, dass Leimen zusätzlich für Johanniskreuz zuständig ist. „Aber dafür können wir Zuschüsse bekommen“, so Spitzer.

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