Erlenbach Plus beim Gemeindewald, Minus im Haushalt
Revierleiterin Susanne Rolland berichtete dem Gemeinderat am Mittwoch, dass in diesem Jahr bisher 688 Festmeter Holz eingeschlagen wurden, davon nur 25 Festmeter Käferfichten. Da der Fichtenholzpreis derzeit besser als im Vorjahr sei, sollen in den nächsten Tagen noch 100 Festmeter ältere Fichten geschlagen werden. Damit werde dann der geplante jährliche Hiebsatz erreicht. Voraussichtlich werde das Plus in diesem Jahr 25.224 Euro betragen, inklusive dem jährlichen Bundeszuschuss in Höhe von 19.833 Euro.
Der Forstwirtschaftsplan für 2025 sieht einen Holzeinschlag von 710 Festmetern vor, hauptsächlich in den Waldabteilungen Buzelhalde und Mückenköpfel. Bei einem geplanten Ertrag von 58.663 Euro soll ein Gewinn von 7765 Euro erwirtschaftet werden. Zur Förderung einer weiteren Naturschutzmaßnahme im Programm Natura 2000 wird eine Fläche von fünf Hektar Wald auf der Südseite des Heidenberges eingebracht, so der Ratsbeschluss. Die Gemeinde wird hierfür eine Ausgleichszahlung in Höhe von 750 Euro pro Jahr erhalten.
Grundsteuer B wird auf 490 Prozent erhöht
Den Doppelhaushalt für 2025 und 2026 erläuterte Tobias Bastian von der Verbandsgemeinde. Wegen der neuen Grundsteuerbemessung ab nächstem Jahr wird die Gemeinde den Satz für die Grundsteuer B von 465 auf 490 Prozent erhöhen, damit die Einnahmehöhe für die Gemeinde gleich bleibt. Pro Grundstück wird das durchschnittlich 10,70 Euro im Jahr ausmachen, erläuterte Bastian. Die weiteren Hebesätze bleiben unverändert.
Investiert wird unter anderem in die Schaffung eines Baugebiets in den Stadeläckern. Für den Kauf von Privatgrundstücken sind hier in beiden Jahren jeweils 50.000 Euro. Für die Erneuerung der Spielgeräte auf dem Spielplatz sind 10.000 Euro eingestellt. Der gleiche Betrag ist für die Renaturierung des Bachlaufs beim Spielplatz in Lauterschwan vorgesehen. Insgesamt ist im Ergebnishaushalt für 2025 ein Minus von 83.260 Euro veranschlagt, 2026 sind es voraussichtlich 25.150 Euro.