Kreis Südwestpfalz Pläne für zweites Seniorenheim heute im Rat

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In Contwig soll ein neues Seniorenheim an der Schachenstraße entstehen (wir berichteten am 2. Dezember). Investor und Betreiber wollen die Pläne laut Bürgermeister Karlheinz Bärmann heute Abend (19.30 Uhr, Rathaus) im Gemeinderat vorstellen. Die Sitzung ist öffentlich. Außerdem wird sich der Rat mit dem Straßenbauprogramm rund um den Ortskern befassen.

Wer das Seniorenheim baut und betreibt, wollte Bärmann im Vorfeld nicht sagen. Nach Informationen der RHEINPFALZ soll es sich um die Römerhaus GmbH aus Schifferstadt als Bauträger und die Römergarten GmbH als Betreiber handeln. Damit das Heim nördlich der Schachenstraße gebaut werden kann, ist ein Bebauungsplan nötig. Der Rat soll heute beschließen, diesen Plan aufzustellen. In Contwig gibt es bereits ein Seniorenheim: das Haus Sarepta, betrieben von der Pirmasenser Diakonie. Sie plant auch so genanntes heimverbundenes Wohnen in Contwig: Senioren leben eigenständig im Umfeld des Heims, greifen aber auf dessen Dienste zurück. Damit hat das geplante Heim am Ortsausgang Richtung Oberauerbach aber nichts zu tun. Dem Vernehmen nach erfuhr die Diakonie erst spät, dass ein weiterer Investor ein Heim in Contwig plant. Wie Bärmann ankündigte, sollen in diesem Jahr Fasaneriestraße, Frühlingstraße und Tränkgasse saniert sowie der Marktplatz vor dem Rathaus neu gestaltet werden. Die Arbeiten, die im Sommer starten sollen, gehören zum Straßenbauprogramm des Ortskerns, das über wiederkehrende Beiträge finanziert wird und 2019 ausläuft. Danach wird laut Bärmann ein neues Fünf-Jahres-Programm aufgelegt. Fertig und seit November abgenommen ist die Schulstraße in Stambach, die laut Bärmanns für rund eine Million Euro saniert wurde (wir berichteten am 22. Juli). Die Schulstraße ist zwar nur eine Seitenstraße der Ortsdurchfahrt, sie ist aber für Stambach von Bedeutung: Über sie führt der Weg zu Schule, Kindergarten, Friedhof und den Kirchen. Die Bauarbeiten, die im Februar begannen, waren zwei Monate früher fertig als geplant. Trotzdem muss sich der Rat heute nochmals mit der Straße befassen. „Es waren zusätzliche Leistungen an der Entwässerungsrinne nötig, was etwa 6000 Euro mehr gekostet hat“, so Bärmann. Seit August hat der evangelische Kindergarten eine Notgruppe im Gemeindesaal eingerichtet (wir berichteten mehrfach), die laut Bärmann aktuell aus 20 Kindern besteht. Die Gruppe war notwendig, weil in der Gemeinde 30 dringend benötigte Kindergartenplätze fehlten. Fünf davon hat der katholische Kindergarten geschaffen, weitere fünf der Gemeindekindergarten in Stambach, und 20 Kinder kamen im Gemeindesaal unter. Da die Gemeinde die Sachkosten für die Gruppe übernimmt, stimmt der Rat heute über den entsprechenden Vertrag ab. Die Notgruppe bleibt im Gemeindesaal, bis der neue Kindergarten an der Pestalozzi-Grundschule fertig ist. Wie berichtet, sollen im neuen Kindergarten drei Gruppen mit je 20 Kindern unterkommen.

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