Thaleischweiler-Fröschen RHEINPFALZ Plus Artikel Ortsdurchfahrt Thaleischweiler wird über Sommer in Richtung Rieschweiler gesperrt

Der Verkehr Richtung Rieschweiler wird über die Uferstraße umgeleitet.
Der Verkehr Richtung Rieschweiler wird über die Uferstraße umgeleitet.

Wer im Sommer aus Richtung Rieschweiler-Mühlbach nach Rodalben und Waldfischbach-Burgalben fährt, muss auf dem Rückweg in Thaleischweiler-Fröschen mit Umleitungen und Verkehrsbehinderungen rechnen: In der Hauptstraße – die Einbahnstraße, die an der Verbandsgemeindeverwaltung vorbeiführt – werden neue Leitungen und Anschlüsse verlegt.

Die Hauptstraße ist der höher liegende Teil der Ortsdurchfahrt, der als Einbahnstraße in Richtung Rieschweiler-Mühlbach führt. Die Strecke, auf der gearbeitet wird, ist 700 Meter lang. Sie verläuft von der Abzweigung nach Höheinöd – für Auswärtige: die Linkskurve etwas oberhalb von Eis Arco – vorbei an der Verbandsgemeindeverwaltung und der evangelischen Kirche bis hinter die Abzweigung Kirchberg. Das Ganze wird in drei Abschnitte aufgeteilt. Im Juli oder August soll es losgehen.

Wer von Rieschweiler kommt, für den ändert sich erst mal nichts: Er nimmt die Talstraße, die als Einbahnstraße Richtung Eisdiele und Apotheke führt. Ein dreiseitiges Konzept gibt es aber für die Hauptstraße. Die wird während des Ausbaus teilweise voll, teilweise halbseitig gesperrt. Während der Vollsperrung wird dort auch teilweise die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Der Durchgangsverkehr wird über die Uferstraße geleitet, die zwischen Bahnlinie und Schwarzbach vom Kreisel Richtung Reno führt.

Die Anwohner der Straße wurden bereits in einem ausführlichen Schreiben informiert. Laut dem stellvertretenden Werkleiter Steffen Martin war auch eine Anliegerversammlung geplant, die fiel aber wegen der Corona-Beschränkungen aus. Der Zeitplan sieht vor, dass der Verbandsgemeinderat am Dienstag (19 Uhr, Bürgerhalle Herschberg) die Aufträge vergibt. Danach soll es zügig losgehen. Als Erstes werden die Kanalanschlüsse erneuert, und zwar im westlichen Teil der Straße, von der Postagentur bis zum Kirchberg. Dann kommt der östliche Teil an die Reihe, von der Abzweigung nach Höheinöd bis zur Herschberger Straße. Als Letztes folgt die Mitte. Die Arbeiten an der Wasserleitung und den Wasseranschlüssen folgt immer sechs bis acht Wochen später.

Laut Verbandsbürgermeister Thomas Peifer ist es mit der Erneuerung der Leitungen und Anschlüsse nicht getan: Die Straße soll auch noch ausgebaut werden. Das ist dann nicht mehr Sache der Werke, sondern des Landesbetriebs Mobilität (LBM), da die Hauptstraße Teil der L 477 ist, die vom Industriegebiet in Thaleischweiler bis nach Falkenbusch führt und dann vom Stambacher Berg abzweigt und ebenfalls als L 477 durch Walshausen und Kleinsteinhausen führt. Wann dieser Ausbau beginnt, lässt sich noch nicht sagen. „Spätestens 2022 oder ’23“, sagt Thomas Peifer.

Der Verbandsgemeinderat vergibt am Dienstag auch weitere Planungen für das neue Feuerwehrhaus zwischen Rieschweiler und Höhmühlbach. Laut dem zuständigen Beigeordneten Heino Schuck „sollte der Baugenehmigung nix mehr im Wege stehen“. Er hofft, dass der Bau im Herbst starten kann. Wann das Feuerwehrhaus fertig ist, wollte er nicht schätzen: „Das hängt von vielen Sachen ab.“

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