Reifenberg RHEINPFALZ Plus Artikel Ortsdurchfahrt: Sperrung wird nächste Woche aufgehoben, in sechs Wochen geht’s weiter

Nachdem Wasser- und Kanalleitungen erneuert wurden, kommen die Straße und die Gehwege an die Reihe.
Nachdem Wasser- und Kanalleitungen erneuert wurden, kommen die Straße und die Gehwege an die Reihe.

Ende August, Anfang September beginnt der Ausbau der Reifenberger Ortsdurchfahrt. Wo es losgeht und wie lange die Arbeiten dauern sollen, besprechen die Beteiligten Mitte August. Nachdem die Wasser- und Kanalleitungen erneuert wurden, soll die derzeitige Sperrung in der Ortsmitte nächste Woche aufgehoben werden.

Während der Sperrung dienten Höhgasse, Post- und Kolbengartenstraße als Umleitung. Bürgermeister Pirmin Zimmer bedankte sich in der Gemeinderatssitzung am Dienstag bei den Anwohnern für ihre Geduld und versprach, dass man „aus den Fehlern und Unstimmigkeiten“ der vergangenen Wochen lernen werde, vor allem bei der Absprache mit den Busunternehmen. Zwar waren im Plan für die Umleitung vier Ersatzhaltestellen eingezeichnet, aber vor Ort stand lange nur ein Halteschild auf einer Seite der Kolbengartenstraße, später noch eins in der Poststraße. Es kam vor, dass Busse an wartenden Fahrgästen vorbeifuhren und sie stehen ließen. Es kam auch vor, dass ein Bus in den oberen Teil der Poststraße fuhr und dann wenden musste, weil er an der Baustelle nicht mehr weiterkam.

Die Straße und die Gehwege erneuert die Firma Wust und Sohn aus Simmern für 2,6 Millionen Euro. Davon entfallen 630 000 Euro auf die Ortsgemeinde für die Gehwege – nur wenig mehr als die vor zwei Jahren geschätzten 600 000 Euro, weshalb Pirmin Zimmer auch einige Steine vom Herzen fielen, wie er sagte. Er hatte im Januar befürchtet, dass der Ausbau der Ortsdurchfahrt auf der Kippe steht, falls die Arbeiten zu teuer werden. Ausgebaut werden die Hauptstraße bis zur Kreuzung an der Kirche und die Zweibrücker Straße.

Die Firma Wust und Sohn arbeitet seit dieser Woche auch am Fausterberg von Maßweiler Richtung Thaleischweiler. Der Landesbetrieb Mobilität habe mit der Firma beim Ausbau der Straße von Queidersbach nach Weselberg sehr gute Erfahrungen gemacht. Zimmer sagte, er selbst habe mit Bürgermeistern anderer Dörfer gesprochen, die alle die Firma sehr gelobt hätten. Sie sei „ein sehr zuverlässiger Partner“, was die Kalkulation und die Arbeit an sich angehe.

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